25.01.2026
Massive Gewalt gegen Einsatzkräfte muss Konsequenzen haben.
Nach den erschütternden Ereignissen rund um das Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden mit massiver Gewalt gegen die Polizei steht die GdP solidarisch an der Seite aller Einsatzkräfte, insbesondere an der Seite der über 60 teils schwer verletzten Kolleginnen und Kollegen.
So sind mehrere Knochenbrüche zu beklagen, in drei Fällen wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Berichtet wurde über Flaschen- und Steinwürfe. Gegen die Polizei wurden zudem Gullydeckel, Bierfässer und vereinzelt Gehwegplatten benutzt.
Der Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen für die Sicherheit verdient Respekt, Anerkennung und Dank. Gewalt im Fußballgeschehen ist keine Randnotiz, sondern es sind schwerkriminelle Ausbrüche, die zu klaren Konsequenzen führen müssen. Diese Attacken treffen Menschen, die für Sicherheit und Fairness stehen.
Die Angriffe auf Polizeikräfte haben auch einen Schatten auf den heutigen Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt (Main) geworfen, an dem der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke teilgenommen hat. Übereinstimmend wurde festgestellt, es müsse gemeinsam Verantwortung übernommen werden: für den friedlichen Fußball, für die Gesellschaft und in erster Linie für die Menschen, die Woche für Woche Sicherheit in den Stadien gewährleisten. Kopelke: „Fußball lebt zwar von Leidenschaft, doch er benötigt eindeutige Grenzen.“
