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© Tomas Ragina, adobe.stock
Tomas Ragina, adobe.stock

29.09.2026

GdP: Es braucht Verbindlichkeit beim Hitzeschutz

Arbeitsschutz Pensionäre Personengruppen Prävention Pressemitteilung

Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verbindliche Maßnahmen zum Schutz vor extremer Hitze. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden bis Mitte August 2026 rund 15.800 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland geschätzt. Besonders betroffen sind ältere Menschen.

 Aber auch Kinder in Kitas und Schulen sowie Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern leiden unter Gebäuden, die auf extreme Hitze nicht ausreichend vorbereitet sind. „Der Hitzetod kommt auf leisen Sohlen. Wir können nicht länger zusehen, wie ältere Menschen in ihren Wohnungen oder Pflegeheimen der Hitze zum Opfer fallen und Kinder in überhitzten Kitas und Schulen sitzen. Auch in Krankenhäusern darf Hitze den Heilungsprozess nicht zusätzlich gefährden“, sagt GdP-Bundesseniorenvorsitzender Ewald Gerk. Die GdP fordert deshalb verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen für besonders gefährdete Menschen sowie eine bessere Anpassung von Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen und Kitas an extreme Temperaturen. Gerk: „Die Bundesregierung muss jetzt handeln und die notwendigen Maßnahmen auf den Weg bringen. Wenn wir erst beim nächsten Hitzesommer reagieren, ist es zu spät.“

"Der Hitzetod kommt auf leisen Sohlen."
GdP-Bundesseniorenvorsitzender Ewald Gerk