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Gewalt gegen Polizei | © GdP SN - KI: ChatGPT
GdP SN - KI: ChatGPT

24.01.2026

Schwere Ausschreitungen in Magdeburg - GdP Sachsen verurteilt Gewalt

Fußball Sicherheit

Die erneuten schweren Ausschreitungen am Rande der Fußballbegegnung zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden erschüttern uns zutiefst. Die laut Berichten 64 verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte – teils schwer  – sind eine traurige Bilanz eines Fußballspiels, das für viele Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus statt im Feierabend endete. 

Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei wurden dabei gezielt Opfer massiver Gewalt. Auch sächsische Kolleginnen und
Kollegen waren vor Ort. 

„Steine, Pyrotechnik, Flaschen sogar Gullydeckel und Heizkörper trafen die Kolleginnen und Kollegen. Massive körperliche Angriffe auf Einsatzkräfte sind durch nichts zu rechtfertigen – völlig unabhängig von Vereinszugehörigkeiten oder Fankulturen der Angreifer.“, sagt GdP Landesvorsitzender Jan Krumlovsky.

Einige der Beamten aus Sachsen-Anhalt erlitten Teils schwere Verletzungen wie Knochenbrüche und wurden sogar am Boden liegend noch weiter getreten. Laut unseren Informationen drohten manche der Angreifer dabei gar gezielt mit dem Tot von Polizeikräften.

„Die GdP Sachsen verurteilt diese Eskalation aufs Schärfste. Wer Polizeibeamte angreift, greift den Rechtsstaat an.“, so Krumlovsky weiter.

Unsere Gedanken sind bei den verletzten Kolleginnen und Kollegen. Wir wünschen allen Betroffenen eine vollständige und schnelle Genesung – körperlich wie psychisch. Die Solidarität der Kollegenschaft endet nicht an Ländergrenzen.

Gleichzeitig müssen solche Lagen kritisch aufgearbeitet werden. Immer wieder kommt es zu schweren Ausschreitungen bei Fußballbegegnungen. Daher muss auch die Frage geklärt werden, ob Kräfteansatz, Einsatzkonzept und taktische Entscheidungen der Lage angemessen waren, um die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen künftig besser zu gewährleisten.

„Im Einsatz läuft selten alles nach Plan. Probleme können immer auftauchen und es ist leicht aus der Ferne darüber zu sprechen. Daher wollen wir keineswegs urteilen. Zu einer guten Fehlerkultur gehört es aber darüber zu sprechen.“ betont der Landesvorsitzende abschließend.

Eines aber ist gewiss - Gewalt darf im Fußball keinen Platz haben. Wer Fußball als Bühne für Gewalt missbraucht, muss konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Wir verurteilen diese Gewalt dieser so genannten Fans zutiefst.