04.02.2026
Unfassbare Gewalt:
Politik muss Sofortprogramm beschließen
Nach dem gewaltsamen Tod eines Schaffners sitzt der Schock tief. Das ganze Land ist angesichts der überbordenden Aggressivität fassungslos. Dennoch ist es wichtig, dass unmittelbar Konsequenzen folgen. Diese fordert GdP-Chef Jochen Kopelke.
Gegenüber Zeitungen der Funke Mediengruppe kritisierte er eine seit Monaten sichtbare, gravierende Personallücke im Bahnbereich der Bundespolizei. Parallel sinke die Gewaltschwelle, auch in Richtung der Polizei. „Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei warten und warten. Nichts passiert.“ Zahlreiche Kräfte seien noch immer an den Grenzen gebunden, die Länder hätten ebenso kaum freie Kapazitäten, um zu unterstützen.
Der Auftrag an die Politik sei klar, deutlich und eilig. Mit Blick auf die Sorgen und Befürchtungen beim Bahnpersonal, den Reisenden und der Polizei müsse die Bundesregierung gemeinsam mit der Innenministerkonferenz und der Verkehrsministerkonferenz umgehend Sofortmaßnahmen beschließen.
Kopelke forderte ein Sofortprogramm für alle Polizeibehörden. „Zusätzliche 14 Hundertschaften in der Bereitschaftspolizei der Länder und des Bundes müssen rasch her, um „effektiv, schlagkräftig und flexibel überall in der Bundesrepublik mehr Sicherheit“ gewähren zu können.
Diese Brutalität macht fassungslos. Die Politik muss unmittelbar Sofortprogramm beschließen.Jochen Kopelke, GdP-Bundesvorsitzender
