03.03.2026
9. Bundesfrauenkonferenz
Unter dem Motto „Wild, weiblich, wegweisend“ versammelten sich rund 100 Delegierte zur 9. Bundesfrauenkonferenz der GdP. In zwei ereignisreichen Tagen wurde eine Vielzahl an Themen besprochen und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen.
Unser Landesbezirk war durch Carmen Kliem, Susann Neuber, Anja John, Christin Gerull und Anja Weise als Delegierte vertreten – eine starke Frauenvertretung für die GdP Sachsen.
Schwerpunkte der Konferenz: Frauenförderung und gesellschaftliche Verantwortung
Die Konferenz widmete sich zentralen Themen wie der Förderung von Frauen im Polizeidienst, dem Schutz von Opfern häuslicher Gewalt sowie der Schaffung von Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Weitere Diskussionspunkte waren die Einführung kostenloser Hygieneartikel in Polizeidienststellen und die Schaffung eines Umfelds, in dem Frauen sich gleichermaßen in Führungspositionen und in der Personalentwicklung entfalten können.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Förderung von Familienfreundlichkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern standen ebenso auf der Tagesordnung. Ein wichtiger Punkt war auch die Einführung von Dringlichkeitsanträgen beim Bundeskongress.
Wahl des neuen Bundesfrauenvorstandes
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des neuen Bundesfrauenvorstandes. Michaela C. Willig wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt und übernahm das Amt von Erika Krause-Schöne, die nach vielen Jahren engagierter Arbeit im geschäftsführenden Bundesfrauenvorstand ihren Abschied nahm.
In ihrer ersten Rede als Vorsitzende versprach Michaela C. Willig, die Arbeit der GdP Frauen mit Herz und Hingabe fortzusetzen: „Ich werde alles daransetzen, die Stimme der Frauen innerhalb der GdP und der Polizei noch stärker zu Gehör zu bringen.“
Carolin Gütschow aus unserem Landesbezirk wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Starke Unterstützung durch die Politik und die GdP
In mehreren Grußworten wurde die bedeutende Arbeit der GdP-Frauen anerkannt. In den Reden der politischen Vertreter wurde nicht nur auf bereits Erreichtes zurückgeblickt, sondern auch der Blick auf die vielen noch bestehenden Herausforderungen gerichtet.
Zu den Rednern gehörten:
Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin von Potsdam
Jochen Kopelke, GdP-Bundesvorsitzender
Andrea Lindholz, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Anita Kirsten, Landesvorsitzende der GdP Brandenburg
Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Ein Blick in die Zukunft: Impulse für die nächsten Jahre
Am zweiten Tag der Konferenz wurde die Zukunft der Frauen in der Polizei gestaltet. Sibylle Krause, Mitglied des GBV, brachte es auf den Punkt: „Wir gestalten nicht nur Programme, sondern prägen eine neue Ära für die Frauen in der Polizei. Mut, Selbstbewusstsein und ein klarer Wille zum Wandel sind unsere Stärke.“
Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch spannende Impulsvorträge zu Themen wie „Arbeit und Dienst im Wandel“ und „Wie gestalten wir eine geschlechtergerechte Zukunft?“. Referent*innen aus der IG Metall, dem Deutschen Frauenrat und der Politik gaben wertvolle Einblicke und regten zu intensiven Diskussionen an.
Fazit: Frauen der GdP gestalten aktiv die Zukunft
Die Bundesfrauenkonferenz zeigte einmal mehr, wie stark und entschlossen die Frauen der GdP für ihre Rechte und die Gleichstellung der Geschlechter eintreten. Mit klaren politischen Forderungen und einer starken Gemeinschaft setzen sie neue Maßstäbe für die Zukunft der Polizei.
