23.03.2026
Gespräche zur Übernahme des Tarifergebnisses erfolgreich.
Treffen im Finanzministerium: Tarifergebnis wird auf Beamtinnen und Beamte übertragen
Am gestrigen Tag fand im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen ein gemeinsames Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Sachsen, dem SBB Beamtenbund und Tarifunion sowie der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Sachsen mit dem Finanzminister Christian Piwarz sowie dem Staatssekretär Sebastian Hecht statt.
Im Mittelpunkt stand die Übertragung der jüngst erzielten Ergebnisse der Tarifverhandlungen der Länder (TV-L) auf die Beamtinnen und Beamten des Freistaates Sachsen.
In konstruktiver Atmosphäre wurden die Erwartungen der Beschäftigten und insbesondere der verbeamteten Kolleginnen und Kollegen deutlich adressiert.
Die GdP Sachsen hat als einzige Vertretung von Polizeibediensteten dabei erneut unterstrichen, wie wichtig eine zeit- und systemgerechte Übertragung der Tarifergebnisse ist, um Attraktivität, Motivation und Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes langfristig zu sichern.
Mit den heutigen Pressemitteilungen der Regierungsfraktionen CDU und SPD wurde nun bestätigt, dass die Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden sollen.
„Die GdP Sachsen begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Sie ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten im öffentlichen Dienst und insbesondere gegenüber der Polizei, die täglich unter herausfordernden Bedingungen für die Sicherheit im Freistaat sorgt“, so Landesvorsitzender Jan Krumlovsky.
Gleichzeitig macht die GdP Sachsen deutlich, dass neben der Übertragung der Tarifergebnisse weitere Maßnahmen erforderlich sind, um den öffentlichen Dienst zukunftsfest aufzustellen. Dazu zählen insbesondere strukturelle Verbesserungen, eine nachhaltige Personalentwicklung sowie die weitere Stärkung der Attraktivität des Polizeiberufs.
Die GdP Sachsen wird den weiteren Umsetzungsprozess konstruktiv begleiten.
Hier gehts zur Pressemitteilung des DGB.
