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23.02.2026

Noch nie so viele verletzte Einsatzkräfte durch Gewalt

Pressemitteilung Innenpolitik Beamtenpolitik

Kiel. Aus einer Kleinen Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Christopher Vogt geht hervor, dass im Jahr 2025 insgesamt 487 Polizistinnen und Polizisten in Schleswig-Holstein durch Widerstandshandlungen verletzt wurden. 

Dies stellt einen traurigen Höchststand dar. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist die Zahl der verletzten Kolleginnen und Kollegen um nahezu 20 Prozent gestiegen.

Auch wenn die Anzahl der Widerstandshandlungen von 1.505 Fällen im Jahr 2024 auf 1.460 Fälle im Jahr 2025 leicht zurückgegangen ist, bleiben die Zahlen weiterhin auf einem erschreckend hohen Niveau.


Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Sven Neumann erklärt hierzu:
„Jeden Tag werden unsere Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein im Durchschnitt viermal angegriffen. Täglich werden dabei Einsatzkräfte verletzt. Diese Zahlen dürfen nicht im Alltagsrauschen untergehen. Alle gesellschaftlichen Akteure sind gefordert, gemeinsam für den Schutz der Einsatzkräfte einzutreten. Dabei beziehe ich ausdrücklich auch die Angehörigen der Feuerwehren und des Rettungsdienstes mit ein. Ein gutes Beispiel ist die Kampagne „Respekt für Retter“. Diese gemeinsame Aktion für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften in den Kreisen Ostholstein und Stormarn verdient landesweite Aufmerksamkeit. Die Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins sollten auch in alltäglichen Situationen – etwa beim Bäcker oder beim Einkauf – an einen respektvollen Umgang mit Einsatzkräften erinnert werden.“

 

Kiel, 24. Februar 2026 - Nr. 05/2026  


V.i.S.d.P. Dr. Susanne Rieckhof, Landesgeschäftsführerin                                        
Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Schleswig-Holstein
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