jumpToMain
© KI Generiert
KI Generiert

05.01.2026

GdP verurteilt Brandanschlag auf Grundstück des Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner

Die GdP Brandenburg sowie der GdP Bundesvorstand verurteilen den Brandanschlag auf dem Wohngrundstück des Antisemitismusbeauftragten des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, in aller Deutlichkeit. Der Angriff richtet sich nicht nur gegen eine Person, sondern gegen die Werte unseres demokratischen Rechtsstaates.

Mit Bestürzung nehmen wir zur Kenntnis, dass die Familie von Andreas Büttner infolge dieser Tat in Angst leben muss – hier in Deutschland, hier in Brandenburg. Dass Menschen, die sich mit Mut und Überzeugung gegen Antisemitismus, Hass und Extremismus einsetzen, und ihre Angehörigen zur Zielscheibe von Gewalt werden, ist unerträglich und zutiefst verachtenswert.

Die Gewerkschaft der Polizei engagiert sich seit Jahren intensiv im Kampf gegen Antisemitismus – innerhalb der Polizei ebenso wie darüber hinaus. Antisemitismusprävention, politische Bildung, klare Haltung gegen Hasskriminalität und die Unterstützung jüdischen Lebens sind feste Bestandteile unserer gewerkschaftlichen Arbeit. Wer unsere Demokratie schützen will, muss Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen entschlossen entgegentreten. Dazu bekennt sich die GdP.

Dieser feige Angriff macht deutlich, wie notwendig dieses Engagement ist. 

„Gewalt und Einschüchterung dürfen keinen Platz haben – weder gegenüber Amtsträgerinnen und Amtsträgern noch gegenüber ihren Familien. Wir stehen solidarisch an der Seite von Andreas Büttner und seiner Familie und erwarten, dass die Täter mit der ganzen Härte des Rechtsstaates verfolgt werden.“ Anita Kirsten, Vorsitzende der GdP Brandenburg

Wir werden nicht hinnehmen, dass diejenigen die sich für den Schutz und das Wiedererblühen jüdischen Lebens in unserem Land engagieren, von fanatischen Judenhassern attackiert werden. Wir nehmen das ‚Nie wieder!‘ sehr ernst, das ist unser Auftrag und unsere Überzeugung!“, erklärt der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Sven Hüber.

Extremismus, gleich welcher Ausprägung, ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Die Gewerkschaft der Polizei wird auch weiterhin klar Haltung zeigen, Kolleginnen und Kollegen sensibilisieren und sich gemeinsam mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren für den Schutz jüdischen Lebens und für ein Brandenburg ohne Hass und Gewalt einsetzen.

Gewerkschaft der Polizei (GdP)
Landesbezirk Brandenburg / Bundesvorstand