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© Collage - pattilabelle/stock.adobe.com | luzitanija/stock.adobe.com /GdP
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07.05.2026

EU.POL-Beratungen in Porto

EU.Pol Europa

Anfang Mai hat die EU.Pol General Assembly im portugiesischen Porto getagt. Neben EU.Pol-Präsident Jochen Kopelke gehörten GdP-GBV-Mitglied Sibylle Krause, der GdP-Europabeauftragte Jörg Bruchmüller und der saarländische GdP-Chef Andreas Rinnert zur Delegation.

Schwerpunkt der Beratungen waren vornehmlich strategische Politikfelder von EU.Pol, darunter ein Diskurs über die Polizeigehälter in Europa, der Vergleich der Dienstbedingungen in den Ländern der Mitgliedsverbände, die Attraktivität des Polizeiberufs oder die EU-Erweiterung und deren Auswirkungen auf die Polizeiarbeit.

Erörtert wurden ferner die globale strategische Lage und gemeinsame europäische Lösungen für gemeinsame Probleme, etwa Migration und Grenzmanagement/-kontrollen, die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und die europäische Zusammenarbeit in Fragen der Inneren Sicherheit.

Auf der Tagesordnung fand sich ebenso eine Übersicht über die Situation der Polizeigewerkschaften in Europa mit Blick auf die Mitgliederwerbung, die Gewerkschaftsarbeit in anderen EU-Ländern, die deutschen (GdP-)Tarifverhandlungen, die Rahmenbedingungen für Sicherheitskräfte, die Sozialleistungen und der Schutz der Arbeitsbedingungen sowie Visionen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Polizisten.

Den von EU.Pol ausgelobten „Police Award“ für herausragende Beiträge im Bereich der Polizeiarbeit oder Gewerkschaftsaktivitäten im Polizeibereich erhielt in einer feierlichen Zeremonie der deutsche Bundespolizist und GdP-Kollege Vakkas Soyudogan.

Ziel der GdP ist es, die fachlichen Interessen der deutschen Polizei in die strategischen Überlegungen und Beschlüssen der Generalversammlung einzubringen. Durch die Begleitung des EU.Pol-Aktionsplans und die Teilnahme an der Konferenz „The Future of Security in Europe“ stärkt die GdP die Position des Verbunds als strategischen Akteur im europäischen Sicherheitsdialog.

Zum Zeitpunkt der General Assembly in Porto hat EU.Pol 19 Mitgliedsorganisationen bestehend aus 13 EU- und Schengen-Staaten. Dies ergibt 372.500 individuelle Mitglieder (Stand Januar 2026). EU.Pol ist damit der größte föderale Polizeigewerkschaftsverband in Europa.

© EU.POL
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