jumpToMain
Schulterstücke | © GdP Brandenburg
GdP Brandenburg

19.08.2026

Kürzung der Beförderungsstellen ist ein Schlag ins Gesicht der Brandenburger Polizei

Polizei ist ein Beförderungsberuf: Fehlende Entwicklungsperspektiven gefährden Motivation und Fachkräftebindung.

Zu den am Montag bekannt gewordenen Kürzungen der Beförderungsmöglichkeiten bei der Polizei Brandenburg auf lediglich 150 Stellen erklärt die GdP Brandenburg:

Die Reduzierung der Beförderungsstellen um mehr als zwei Drittel gegenüber den Vorjahren ist ein Schlag ins Gesicht der Polizistinnen und Polizisten in Brandenburg. Unsere Kolleginnen und Kollegen übernehmen jeden Tag Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg. Dafür leisten sie Überstunden, versehen ihren Dienst zu wechselnden Zeiten, an Wochenenden und Feiertagen sowie im Schichtdienst und arbeiten dabei oft unter hoher Belastung sowie unter Einsatz ihrer Gesundheit.

Beförderungen sind ein wesentlicher Ausdruck von Anerkennung für Leistung und Engagement. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die verfassungsrechtlich gebotene amtsangemessene Besoldung nun durch Mehrarbeit und eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten für die Beamtinnen und Beamten gegenfinanziert werden soll.

Die GdP Brandenburg fordert die Landesregierung daher auf, die Zahl der Beförderungsstellen dringend zu erhöhen. Wer von Wertschätzung für die Polizei spricht, muss dieser Haltung auch konkret Ausdruck verleihen. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, ausreichende Beförderungsmöglichkeiten zu schaffen und damit ein klares Signal der Anerkennung an die Beschäftigten der Polizei Brandenburg zu senden.