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24.01.2011

Geschäftsführender Bundesjugendvorstand trifft sich vom 14. bis 16. januar 2011 zur diesjährigen GBJV-Klausur in Münster

Politisch noch aktiver werden!

Die JUNGE GRUPPE (GdP) stellt die ersten Weichen für das Jahr 2011.

Denn nur wenn miteinander konstruktiv agiert wird und jeder in der JUNGEN GRUPPE (GdP) den gleichen Informationsstand besitzt, kann die JUNGE GRUPPE (GdP) Ihre Ziele auch in die Tat umsetzen. Einen ersten kleinen Schritt hat die JUNGE GRUPPE (GdP) erreicht. Ab sofort ist die Erreichbarkeit eines jeden JUNGE GRUPPE (GdP) Bezirks per Mail sichergestellt (bitte hier klicken). Länderspezifische Fragen und Antworten, sowie die gezielte Streuung von Informationen, sind somit ab sofort für jedermann gewährleistet. Über die organisatorischen Grundlagen hinaus, gilt es jedoch verstärkt politisch aktiv zu werden.

Aktuell zeigt es sich vermehrt, dass die Polizei immer häufiger als Puffer zwischen Politik und Gesellschaft benutzt wird. Diese Pufferfunktion ist nicht die Aufgabe der Polizei. Da damit nicht nur die Belastung der polizeilichen Einsatzkräfte bei Großlagen immer mehr zunimmt, sondern auch eigentliche polizeiliche Aufgaben zu kurz kommen, widmet sich die JUNGE GRUPPE (GdP) ab sofort verstärkt der Situation „der Polizei im Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft“. Es ist Fakt, dass der/die Polizeibeamte/in bei Ausübung seines/ihres Berufes immer mehr zum Aggressionskompensator eines politischen Entscheidungen überdrüssigen Gesellschaftsklientel verkommt und der Freund und Helfer immer mehr in den Hintergrund tritt. Hier sieht die JUNGE GRUPPE (GdP) einen eindeutigen Handlungsbedarf. Es muss wieder vermehrt in die Köpfe der Gesellschaft, dass hier Menschen wie Du und ich letztlich nur Ihren Beruf ausüben; Familienväter und Mütter, die zum Wohle eines jeden Bürgers bei der Verrichtung Ihrer Arbeit permanent an Ihre körperliche Belastungsgrenze gehen. Sowohl der diesjährige Deutsch Evangelische Kirchentag in Dresden als auch die im Mai stattfindende zentrale Arbeitstagung sind für die JUNGE GRUPPE (GdP) die geeigneten Plattformen, um das Thema weiter aufzubereiten und nach außen zu kommunizieren.

Die JUNGE GRUPPE (GdP) ist sich einig: ziviler Ungehorsam ist und bleibt der falsche Weg! Um junge Menschen von ideologisch falschen Sichtweisen abzubringen, ist mehr erforderlich als nur die Blockade rechtlich legaler Demonstrationszüge (siehe das Beispiel Dreden-Nazifrei). Auch hier sieht sich die JUNGE GRUPPE (GdP) zukünftig vermehrt in der Verantwortung, um gemeinsam mit den Mitgliedschaftsgewerkschaften im DGB andere Protest- und Aufklärungsformen zu finden, als den immer mehr zum Leidwesen der Polizei zunehmenden zivilen Ungehorsam. Sicherlich kein einfaches Thema, denn leider erfahren diese neuen Protestformen verstärkt gesellschaftliche Legitimation. Doch gesellschaftlich legitimiert heißt noch lange nicht rechtlich legal. Letzten Endes eine Herausforderung, der sich die JUNGE GRUPPE (GdP) hier stellt und dessen Schwierigkeitsgrad sich jeder der Verantwortlichen bewusst ist.

Die JUNGE GRUPPE (GdP) hat es sich zwingend zur Aufgabe gemacht, jungen Polizeibeschäftigten die Möglichkeit zu bieten, Verantwortung für Ihren Berufstand zu übernehmen. Je mehr junge Polizeibeschäftigte die Arbeit der JUNGEN GRUPPE (GdP) unterstützen, umso wahrscheinlicher wird die Möglichkeit der politischen Einflussnahme und die Veränderung des Status Quo. Denn nur GEMEINSAM sind wir stark. Und daher wird die JUNGE GRUPPE (GdP) versuchen zu wachsen, sowohl an Mitgliedern als auch an Ihren Aufgaben.

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