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Arbeitszeit - „Neuaufstellung“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zur angestoßenen Thematik zu möglichen Veränderungen unserer Dienstvereinbarung Arbeitszeit beginnt nunmehr die Phase II und in allen Organisationseinheiten werden hierzu in Kürze umfassende Diskussionen geführt, um Weitergehendes sich daraus auslösen zu lassen.

Für uns als GdP-Direktionsgruppe ist es wichtig, dass die Belange unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Sozialverträglichkeit erfahren, die diesem Ansinnen auch Rechnung trägt. - Insbesondere auch deshalb, da sich unsere Dienststelle aus Fernpendlern speist.

Hinzu kommt, dass unsere langjährigen Stammbeschäftigten uns widerspiegeln, dass man mit dem derzeitigen Schichtrhythmusmodell im Kern zufrieden sei und ggf. über die eine oder andere notwendige Anpassung sehr wohl die Diskussion führen kann. Denn, so die allermeisten Rückmeldungen an uns, die Dienstvereinbarung habe sich bewährt und bei Kritik Betroffener stellt sich oftmals heraus, dass die Philosophie dieser Vereinbarung nach umfassender Erklärung mitgetragen wird. Es ist auch viel Unwissen zu Arbeitszeitentwicklungen „im Umlauf“.

So geht es uns um:

  1.  die Beibehaltung der derzeit sich abbildenden 20 freien Wochenende pro Jahr, denn dort findet soziales Leben in Familien und Gemeinschaften statt,
  2. die Beibehaltung der Korridore sowie zu einer Schichtlänge von acht Stunden und 30 Minuten, da kürzere Anreisen zur Arbeitsstätte Flughafen nicht opportun erscheinen,
  3. die weitere Realisierung zusammenhängender freier Tage, sodass sich auch ein guter Erholungswert daraus ergibt,
  4. das Augenmerk zu inspektionsübergreifenden Dienstverrichtungen, die auch weiterhin Fahrgemeinschaften sich auslösen lassen können sowie
  5. die umfassende Beteiligung unserer Beschäftigten mit entsprechenden Meinungsbildungs- und Abstimmungsverfahren.

Mit unserer Positionierung als Gewerkschaft der Polizei wollen wir Ängsten entgegenwirken, denn unsere Dienststelle muss auch weiterhin für die darin beschäftigten Menschen „aushaltbar“ sein.

Es ist richtig, eine umfassende Diskussion hierüber zu führen; die Berücksichtigung von Sozialaspekten ist genauso wichtig. Deshalb unsere Bitte an euch: Bringt euch in die anstehenden Diskussionen breitgefächert mit ein!



Mit kollegialen Grüßen 

    Arnold Paulini
- GdP-Vorsitzender -

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