20.04.2026
Forderungskatalog für die kommende Legislaturperiode vorgestellt
GdP präsentiert
„Leitplanken für die Innere Sicherheit“
Kiel. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Schleswig-Holstein hat ihr neues Antragsbuch „Leitplanken für die Innere Sicherheit“ der Öffentlichkeit präsentiert. Vor Pressevertretern, unter anderem von KN, NDR und RSH, skizzierte die GdP-Landesspitze den strategischen Kompass für die kommenden vier Jahre.
"Wir erwarten, dass sich diese Kernforderungen in den Wahlprogrammen und späteren Koalitionsverträgen wiederfinden.“
Der Landesvorsitzende Sven Neumann erläuterte gemeinsam mit seinen Stellvertretern Thorben Steckel und Andreas Kropius sowie der Landesgeschäftsführerin Susanne Rieckhof die zentralen Inhalte der 41 für Schleswig-Holstein relevanten Anträge, die im November 2025 in Travemünde beschlossen wurden. „Sicherheit ist das Fundament unserer Demokratie. Wer dieses Fundament stabil halten will, muss in die Menschen investieren, die tagtäglich dafür einstehen“, betonte Sven Neumann im Gespräch mit den Journalisten.
Im Fokus der Erörterungen standen u.a. die Forderungen nach einer Verringerung bzw. Kompensation der Belastungen, der Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 41 Stunden für die Beamtinnen und Beamten, einer Verbesserung des Einsatztrainings und der Stärkung des Recruitings in der Landespolizei.
Mit Blick auf die Landtagswahl im April 2027 nimmt die GdP die demokratischen Parteien bereits jetzt in die Pflicht: „Die heute vorgestellten Positionen sind das klare Mandat unserer Basis. Wir erwarten, dass sich diese Kernforderungen in den Wahlprogrammen und späteren Koalitionsverträgen wiederfinden“, so Neumann weiter.
Das vollständige Antragsbuch mit allen 41 Detailforderungen liegt dieser Pressemitteilung als Anlage bei. Es dient ab heute als offizielle Diskussionsgrundlage der GdP für die Gespräche mit den politischen Entscheidungsträgern des Landes.
Der Landesvorstand
Kiel, 21. April 2026 - Nr. 11/2026
