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Landesfrauenvorstand der Gewerkschaft der Polizei

Judith Kümmerle-Heck
(Landesfrauenvorsitzende)

Cordula Ludwig-Martin
(stellv. Landesfrauenvors.)

Judith Wolf
(Schriftführerin)

Nadine Friedl

Simone Stauder

Renate Pfeiffer

GdP-Landesfrauengruppe

Wofür stehen wir?


Die GdP-Frauengruppe setzt sich aktiv für die Umsetzung der Gleichberechtigung in Politik und Gewerkschaftsarbeit ein. Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar gesetzlich verankert, aber in der Realität noch lange nicht umgesetzt. Frauen werden immer noch benachteiligt! Sie zahlen höhere Prämien bei privaten Renten- und Krankenversicherungen, erleiden schlechtere Konditionen beim Autokauf oder bei der Kreditvergabe und selbst beim Friseur oder in der Reinigung fällt die Rechnung für vergleichbare Leistungen in der Regel höher aus als bei Männern.

Deswegen und weil auch im Beruf Frauen oft die bessere Qualifikation haben, aber trotzdem nicht zum Zuge kommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf überwiegend von den Frauen geschultert wird und Arbeitgeber Frauen immer noch an männlichen Maßstäben messen, gibt es die GdP-Frauengruppe.

Wir stehen für einen partnerschaftlichen Umgang zwischen Frauen und Männern, für gleiche Verteilung der Familienlasten und für die Verbesserung der Aufstiegschancen von Frauen.



Wer kann sich für diese Ziele einsetzen?

Jede GdP-Mitgliedsfrau kann in der Frauengruppe mitmachen, entweder auf Kreisebene als Ansprechpartnerin für Frauen oder in der Landesfrauengruppe.

Die Landesfrauengruppe besteht aus insgesamt acht Kolleginnen. Angestellte und Beamtinnen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Dienststellen.

Auf Bundesebene gibt es eine Frauengruppe Bund, die sich mit bundesländerübergreifenden Thematiken oder Grundsatzthemen beschäftigt. Die Frauengruppe Bund bereitet auch die Bundesfrauenkonferenz vor, die als oberstes Organ der GdP-Frauengruppen alle vier Jahre zusammentrifft. Die Bundesfrauenkonferenz hat zum Ziel Anträge, Themen, Anregungen und gewerkschaftliche Forderungen an den GdP-Bundeskongress zu transportieren.



Ein langer und steiniger Weg

Es fiel nicht einfach vom Himmel - das Frauenwahlrecht. Es musste von den Frauen hart erkämpft werden. Erst am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft.

Als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung spricht am 19. Februar 1919 die Sozialdemokratin Marie Juchacz aus Berlin: "Ich möchte hier feststellen ..., dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa in dem althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist." (Quelle: Wikipedia)

In diesem Jahr können wir auf „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zurückblicken. Die Frauengruppe der GdP würdigt dieses Jubiläum mit dem Slogan „Wer nicht wählt hat keine Wahl“. Die drei verschiedenen Motive der Postkarten – teilweise mit Forderungen bedruckt – sollen unsere Kolleginnen aber auch unsere Kollegen animieren, wählen zu gehen. Neben den politischen Wahlen der Parlamente rufen wir auch dazu auf an den Personalratswahlen, Jugend- und Auszubildendenwahlen, Wahlen der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretungen teilzunehmen.

Informationen aus der Frauengruppe

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