Zum Inhalt wechseln

„Wir lassen uns nicht länger abspeisen – Schluss mit lustig!“

Zentraler Aktionstag: GdP Brandenburg fordert attraktiveren öffentlichen Dienst

Potsdam.

Die Brandenburger GdP, GEW und IG BAU haben mit einer gemeinsamen Protestveranstaltung am Mittwoch in Potsdam den Druck auf die Landesregierung erhöht, endlich ergebnisorientierte Verhandlungen aufzunehmen und entsprechende Angebote zu unterbreiten. Nach über zweieinhalb Jahren Verhandlungen hatten GdP, GEW und IG BAU im Juni 2016 die Tarifverhandlungen über die Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Land Brandenburg für gescheitert erklärt. Die Landesregierung hat der GdP zufolge keinerlei Kompromissbereitschaft für greifbare Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen insbesondere für lebensältere Landesbedienstete gezeigt. Im Gegenteil! Die Landesregierung habe sie definitiv ausgeschlossen. Etwa 5.000 Beschäftigte waren laut den Veranstaltern zum zentralen Aktionstag erwartet worden.

Forderungspaket

Andreas Schuster, Brandenburger GdP-Landeschef sagte: "Unsere Polizistinnen und Polizisten haben ihren berechtigten Forderungen Nachdruck verliehen und die Landesregierung aufgefordert, konkrete Angebote zur Verbesserung der Situation unserer Kolleginnen und Kollegen zu unterbreiten und diese in Verhandlungen auszugestalten und zu vereinbaren."

Die aufrufenden Gewerkschaften haben noch einmal ihre gemeinsamen Forderungen an die Landesregierung bekräftigt. Erwartet werden nun konkrete Verhandlungsangebote unter anderem für:
  • vorzeitiges Ausscheiden lebensälterer Beschäftigter und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Entlastung aller Beschäftigten
  • attraktivere Einkommen und Laufbahnen im öffentlichen Dienst
  • Gewinnung junger Beschäftigter für den Öffentlichen Dienst des Landes Brandenburg und deren Einstellung
  • Übertragung der Verhandlungsergebnisse auf den Bereich der Beamtinnen und Beamten.