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Ultragruppierungen diffamieren Polizeibeamte

GdP fordert konsequentes Vorgehen gegen Ultras

Bremen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert im Zusammenhang mit Straftaten rund um das vergangene Heimspiel von Werder ein konsequentes Vorgehen des Vereins und der Justiz gegen die Täter. Zu Beginn des Spiels zündete eine Ultragruppierung Pyrotechnik im Bereich der Ostkurve, später wurden Transparente gezeigt, die die anwesenden Polizeibeamten diffamierten. Nach Ende des Spiels wurde ein Fankontaktbeamter Opfer einer Nötigung.

Seit Jahren setzt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bundesweit und in Bremen zusammen mit dem SV Werder Bremen für friedlichen Fußball ein. Bereits zu Beginn der Bundesliga Saison 2016 / 2017 forderte die GdP Bremen konsequentes Einschreiten gegen Gewalttäter. Die vergangene Saison zeigt auf erschreckende Art und Weise, welchen negativen Einfluss Risikospiele auf die Einsatzbelastung unserer Polizeibeamtinnen und Beamten haben. Alle Bereiche der Polizei Bremen und teilweise auch die Ortspolizeibehörde Bremerhaven müssen an gewissen Spieltagen Fußballeinsätze meistern. "Dieser Entwicklung muss entschieden entgegengetreten werden", so der Landesvorsitzende Jochen Kopelke.


Nach Informationen der GdP wurden Strafanzeigen wegen des Einsatzes von Pyrotechnik, Beleidigung und Nötigung gestellt. Nicht alle Ultragruppierungen waren an den beschriebenen Straftaten beteiligt. Hier gilt es aus Sicht der GdP diejenigen zu sanktionieren, die sich an derartigen Aktionen beteiligen.


zur Pressemeldung:

Innensenator Mäurer bezeichnet Verhalten von Teilen der Ultra-Szene als "unerträglich" - Bundesligapartie vom Wochenende hat ein Nachspiel
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Werder Bremen-Presseservice: SV Werder verurteilt Pyro-Aktionen und beleidigende Transparente
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weitere Meldungen der GdP zum Thema Fußball


Fußball-Bundesligasaison 2016 / 2017 vom 26. August 2016
GdP hofft auf friedlichen Verlauf der Saison
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Doppelinterview zum Thema vom 26.08.2016
Risikospiele im Weserstadion


Hoffen auf eine ruhige Saison
von Ralf Michel 26.08.2016
Ihre Blickwinkel könnten unterschiedlicher nicht sein: Im Interview mit dem WESER-KURIER sprechen der Polizeigewerkschafter Jochen Kopelke und Bürgerschaftsabgeordneter Wilko Zicht über Ultras und die neue Saison.

>> ganzes Interview des Weser Kuriers<<


Pressemeldung der GdP vom 24.08.2016

GdP-Vize Plickert: Teilen der Ultras geht es nur um radikale Machtdemonstrationen

Rücksichtslosen Sportgewalttätern darf der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zufolge in der am Freitag beginnenden Bundesligasaison keine Bühne bereitet werden. Der Fußball selbst sei neben dem Hass gegenüber der Polizei für rivalisierende Ultras und Hooligans nur noch der kleinste gemeinsame Nenner, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Arnold Plickert am Mittwoch in Düsseldorf. Es gehe dort vor allem um radikale Machtdemonstrationen gegenüber konkurrierenden Gruppen sowie den Vereinen und den Einsatzkräften.
>> ganze Meldung der GdP<<

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