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GdP - Mitglied im DGB


Die GdP ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB; Bundesseite: www.dgb.de; DGB Niedersachsen: www.niedersachsen.dgb.de) und vertritt dort als Einzelgewerkschaft die Interessen aller Polizeibeschäftigten.
Der DGB organisiert über seine Einzelgewerkschaften ca. 6,5 Millionen Beschäftigte. Bei Tarifverhandlungen sitzt die GdP selbst als Verhandlungspartner am Tisch.

Dabei nimmt der DGB aber auch alle spezifischen Fragen bestimmter Gruppen auf und bündelt diese in der Interessenvertretung: So gibt es auch für die 500.000 unter dem Dach des DGB organisierten Beamtinnen und Beamten eine spezielle Fachabteilung, die die Fachkompetenz für die Besonderheiten des Beamtenstatus mitbringt (http://www.dgb.de/-/pZJ). Nur wer wie der DGB und die GdP also beides kann - Fragen der Tarifpolitik und des Beamtenrechts beantworten - der kann auch alle Polizeibeschäftigten wirksam vertreten!

Über den DGB nimmt die GdP auch auf die Gesellschaftspolitik Einfluss und kann für Lebens- und Arbeitsverbesserungen aller Menschen in Deutschland sorgen. Z. B. für mehr Ausbildungsplätze. Denke dran: Auch Polizisten haben Kinder und die wollen später einen Ausbildungsplatz haben.

Im DGB haben sich die acht großen Gewerkschaften zusammengeschlossen. Diese vertreten jeweils Beschäftigte bestimmter Beschäftigungszweige, insgesamt sind da ca. 6,5 Millionen Menschen. Alte Hüte? Vieles, was die Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten hart erkämpft haben, kommt uns heute selbstverständlich vor. Ein Beispiel: Wer krank ist, bekommt keinen Lohn – früher war das wirklich so. Erst 1957 beschloss der Bundestag ein Gesetz zur vollen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Dazu kam es, weil die Gewerkschaft IG Metall zuvor wochenlang gestreikt hatte. Gut so. Aber es gibt neue Herausforderungen: Unternehmen drohen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen, manche bilden überhaupt nicht mehr aus und die Zahl der schlecht bezahlten, unsicheren Jobs steigt. Allein kann man wenig tun, zusammen dagegen sehr viel. Deshalb gibt es Gewerkschaften – und der soziale Frieden in unserer Gesellschaft wirkt sich auch unmittelbar auf unseren Polizeiberuf aus.

Heuern und feuern. Mit Minijobs, Scheinselbstständigkeit, Scheinpraktika und Zeitarbeit greifen unsichere und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse um sich. (http://www.mindestlohn.de/) Die Unternehmen sparen sich so die Kosten für die Absicherung der Beschäftigten im Falle von Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit. Da hilft nur, sich zu wehren und in Gewerkschaften stark zu machen. Denn wenn der Arbeitgeber diese Kosten nicht übernimmt, dann muss und wird die öffentliche Hand bezahlen, mit Geld, das sie bei den Beschäftigen des öffentlichen Dienstes regelmäßig streicht.



Fachabteilung für Beamtinnen und Beamte beim DGB
http://www.dgb.de/-/pZJ



Wer noch mehr Informationen für Beamtinnen und Beamte sucht:
Das Magazin für Beamtinnen und Beamte des DGB
www.beamten-magazin.de
ist ein Monatsmagazin auf der Website von www.beamten-informationen.de, ein Internetangebot, das in Kooperation mit dem Bereich Öffentlicher Dienst und Beamte beim DGB Bundesvorstand betrieben wird.




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