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Kommentar zum Thema

Arbeit hat etwas mit Würde zu tun !

Jörg Klink (stv.KG Vorsitzender KG Gelsenkirchen)

Gelsenkirchen/Gladbeck.

Am 06.Januar fand der traditionelle DGB-Neujahrsempfang der Region Emscher-Lippe Gladbeck statt. Für die Kreisgruppe Gelsenkirchen nahm der stellv. Vorsitzende
Jörg Klink an der Feierstunde teil. Wie der Name vermuten lässt, treffen sich hier alle im DGB organisierten Gewerkschaften, also auch die GdP, mit der Politprominenz.
Guntram Schneider (SPD), Minister für Arbeit, Integration und Soziales Guntram Schneider war bekanntester Gastredner.
Er stellte seinem Appell angesichts der Eurokrise, den zu erwartenden Wirtschaftswachstum von 0,3 % nicht schlecht zu reden, in den Mittelpunkt. Wichtigste Aufgabe sei es in diesem Jahr, die in 2011 neu geschaffenen Arbeitsplätze zu halten und sog. 400,- €-Jobs mit maximal 12-Stunden-Wochenarbeitszeit zu definieren.
Beeindruckt hatte jedoch die Aussage:

„Arbeit hat etwas mit Würde zu tun.“


 

Hier tat sich gerade der Vergleich mit den Forderungen der Gewerkschaft der Polizei auf, dass für erschwerte Arbeit auch ein gerechter Lohn zu zahlen sei. Die Konsequenz ist die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes und die Zahlung der Polizeizulage im Ruhestand.
Aber es geht auch um die Ehrlichkeit der Politiker, wie sie zu ihrer Polizei steht und wie sie darüber in den Medien mit den Gesetzeshütern umgeht.


Kommentar von Jörg Klink (stv.Vorsitzender der KG Gelsenkirchen)

"Unweigerlich musste ich an alle Kollegen/-innen denken, die sich ohne Rücksicht auf Arbeitszeitvorschriftendurch linke oder rechte Chaoten, halbwüchsige Ultras, bildungsfernen Mob, beleidigen, bespucken oder sonst wie angreifen lassen müssen.

Ungerechtfertigte öffentliche Angriffe durch  geltungssüchtige Vertreter der Legislative, die einerseits durch eigenes öffentlich wirksames Verhalten zu widerrechtlichen Sitzblockaden und letztlich auch zu erheblichen Belastungen der Kollegen beitragen ;

ihnen die Möglichkeit zur Selbstverteidigung mittels Pfeffersprays nehmen wollen, als parlamentarische Beobachter jedes rechtstaatliche Verständnis von Gewaltenteilung missen lassen oder anlässlich der Zwickauer Terrorzelle sich öffentlich für die deutschen Sicherheitsbehörden „schämen“, gingen mir dabei ebenso durch den Kopf.


Ist es eigentlich nicht so, dass wir uns schämen für die Politik, die uns seit vielen Jahren das Personal raubt und so Taten nicht ausreichend ermittelt und Einsätze nicht konsequent beenden lässt?!
Ist es eigentlich nicht so, dass wir uns schämen für die Politik, deren Vertreter sich mit Ehrungen, Diätenerhöhungen und Festmahlen überhäufen und uns in unserer Arbeit behindert?!


Ist es eigentlich nicht so, dass wir wütend werden, wenn das Weihnachtsgeld nicht wieder zurückgezahlt wird, was jahrelang Diskussionsgrundlage der Politik für Nullrunden weit hinter der freien Wirtschaft hinkende Tarifabschlüsse ?
Ist es eigentlich nicht so, dass wir wütend werden, wenn zum Dank für jahrzehntelange Polizeiarbeit (von Jubiläumszuwendungen sprechen wir erst gar nicht) die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage gestrichen wird?!


                                       „Arbeit hat etwas mit Würde zu tun.“

gilt auch für Polizeibeamte/-innen. Und auch der Satz des Ministers:

     „Erwerbsarbeit darf keine Strafanstalt sein, Arbeit muss vermenschlicht werden

trifft auf uns zu. Wir sind keine ‚Bullen’ und ‚ACAB’ gehört zumindest an allen öffentliche Gebäuden entfernt.


Wir wollen mit Würde behandelt werden und dürfen für viel und sehr gute Arbeit auch die entsprechende Bezahlung fordern.
Wir wollen unser Geld und die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage zurück! Niemand kann das direkter einfordern als wir alle zusammen – als Mitglieder der GdP!



                      Denn eines ist unverrückbar – WIR sind die Guten!

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