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Tarifkonflikt 2017

GdP fordert zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auch für Beamte und Versorgungsempfänger

Die GdP sieht bei der Übertragung des Tarifabschlusses keinen Spielraum für Abstriche und hält auch im Bereich des Besoldungsrechts strukturelle Verbesserungen für erforderlich.

Potsdam/ Saarbrücken.

Dazu GdP-Landesvorsitzender Ralf Porzel:

„Die abgeschlossenen Tarifverhandlungen waren geprägt von der Schwierigkeit, eine tragfähige Lösung zwischen den finanziellen Ansprüchen und den strukturellen Notwendigkeiten zu finden. Der lineare Tarifabschluss mit einer Entgelterhöhung von 2,0 % zum 1. Januar 2017 und 2,35 % zum 1. Januar 2018 leidet unter den dringend notwendigen Nachholbedarfen und Strukturverbesserungen im Bereich der Entgeltordnungen der Länder. Aus Sicht der GdP besteht daher bei Übertragung dieses linear „gedämpften“ Tarifabschlusses auf Besoldungs- und Versorgungsempfänger keinerlei Spielraum für Abstriche, wie sie in der Vergangenheit üblich waren. Auch sehen wir im Bereich des Besoldungsrechtes - analog zum Tarifrecht - strukturelle Verbesserungen als notwendig an, damit auch hier der Landesdienst bei der Personal- und Fachkräftegewinnung gegenüber dem Bund und dem privaten Arbeitsmarkt in Zukunft konkurrenzfähig bleibt.“

Wir fordern die Landesregierung auf, zeitnah Gespräche zur wirkungsgleichen Übertragung des Tarifabschlusses auf unsere Besoldungs- und Versorgungsempfänger mit uns aufzunehmen!

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