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Pressemitteilung

Gewerkschaft der Polizei vor 70 Jahren in Düsseldorf gegründet

Foto: Sven Vüllers/GdP
Foto: Sven Vüllers/GdP
Düsseldorf.

Im Beisein von Ministerpräsident Armin Laschet, Vertretern der politischen Parteien und zahlreichen Führungskräften der Polizei hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) heute mit einem Festakt an die Gründung des „Bundes der Polizeibeamten Nordrhein-Westfalen“ vor 70 Jahren am 22. Juli 1948 in Düsseldorf erinnert. Der „Bund der Polizeibeamten Nordrhein-Westfalen“ ist der älteste Vorläufer der zwei Jahre später in Hamburg entstandenen GdP.

Wegen der Verstrickung der Polizei in die Verbrechen der Nationalsozialisten hatten die Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die deutsche Polizei zunächst aufgelöst. Erst nach und nach entstanden auf lokaler Ebene deutsche Polizeidienststellen, bis die Zuständigkeit für die Polizei 1953 in Nordrhein-Westfalen wieder auf das Land überging. Auch die Anfangsjahre der Gewerkschaftsarbeit waren zunächst schwierig.

Erst 1948 durften sich die Polizisten in der damaligen britischen Besatzungszone gewerkschaftlich organisieren. Ihre Bezahlung war schlecht, als Bewaffnung stand ihnen nur ein Holzknüppel zur Verfügung. Auch die gewerkschaftlichen Rechte der Polizisten – Frauen gab es damals bei der Polizei noch nicht – waren zunächst stark eingeschränkt.


In der Festveranstaltung zur Gründung der GdP vor 70 Jahren erinnerten heute in Düsseldorf nicht nur GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens, sondern auch der Ministerpräsident Laschet und die DGB-Vorsitzende Anja Weber daran, dass die GdP in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen hat, dass wir heute in Deutschland eine demokratische, bürgernahe Polizei haben. Und dass Polizisten heute fair bezahlt werden. „Dass es in Deutschland eine strikte Trennung von Polizei und Militär gibt, und dass sich die Polizei bei Arbeitskämpfen und bei politischen Demonstrationen neutral verhält, ist von der GdP gegen harte Widerstände von Politik und Wirtschaft erkämpft worden. Darauf sind wir zu Recht stolz“, sagte Mertens heute in Düsseldorf.


Zugleich erinnerte der neue GdP-Landesvorsitzende daran, dass ohne den hartnäckigen Widerstand der GdP die Arbeitsbedingungen und die Einkommen der Polizistinnen und Polizisten deutlich schlechter wären. „Das wird auch in Zukunft unser Maßstab sein“, versprach Mertens auf der GdP-Veranstaltung. „Die Politik kann sich darauf verlassen, dass wir auch in Zukunft an ihrer Seite stehen, wenn es um die Verteidigung demokratischer Rechte geht. Aber wir werden den Politikern massiv auf die Füße treten, wenn die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gefährdet ist, oder wenn sie die Arbeitsbedingungen der Polizistinnen und Polizisten verschlechtern wollen“, sagte Mertens.
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