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Unsere Forderungen

Die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP engagieren sich in der JAV, weil sie die Ausbildungsbedingungen bei der Polizei nachhaltig verbessern wollen. Fünf Forderungen stehen für die Kandidaten der GdP im Vordergrund:
  • Qualität der Ausbildung sichern!

    In den letzten Jahren sind die Einstellungszahlen bei der Polizei kontinuierlich gestiegen. Das war absolut richtig und wichtig! Jetzt geht es aber darum, dass trotz der gestiegenen Einstellungszahlen die Ausbildung bei der Polizei ihren hohen Qualitätsstandard behält und attraktiv bleibt!

    Aufgrund der Kapazitätsprobleme in den einzelnen Fachhochschulstandorten, kommt es immer wieder zur Verteilung der Studierenden auf andere FH-Standorte. Das führt zu weiten Anfahrtswegen und einer enormen Belastung für die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter.

    Der neue Fachhochschulstandort Aachen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das darf es aber noch nicht gewesen sein! Sinnvoll sind weitere Fachhochschulstandorte, um die Anfahrtswege zu reduzieren. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die nötige Aufmerksamkeit und Energie dem Studium und nicht dem Pendeln zwischen den verschiedenen Standorten dient.

    Viele Ausbildungsstandorte stoßen inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen. Von den Räumen bis zur personellen Ausstattung. Deshalb fordert die GdP, dass die Ausbildungsstandorte endlich an die gestiegenen Einstellungszahlen angepasst werden! Wir brauchen mehr Trainingsflächen, mehr Umkleidemöglichkeiten, mehr Büro- und Schulungsräume! Und wir brauchen mehr Lehrpersonal. Sowohl an den Fachhochschulstandorten, als auch im LAFP!
  • Flächendeckender Einsatz mobiler Endgeräte!

    Was in anderen Bundesländern und in unseren Nachbarländern wie den Niederlanden längst zum Standard gehört, darf in NRW nicht länger fehlen! Bei der Einführung von Smartphones und Tablets mit polizeispezifischen Programmen hinkt die Polizei in NRW der technologischen Entwicklung um Jahrzehnte zurück.

    Auch wenn in diesem Jahr endlich die ersten Smartphones an die Polizei ausgeliefert werden, sind die dort zur Verfügung stehenden Applikationen und Anwendungen nur ein erster, bescheidener Einstieg in die längst überfällige Digitalisierung der Polizei.

    Wir fordern eine flächendeckende Einführung mobiler Endgeräte und eine elektronische Datenverarbeitung im Streifenwagen! Auch für die Anwärterinnen und Anwärter!
  • Mehr Sportanteile innerhalb der Ausbildung!

    In den letzten Jahren wurde der Sportanteil in der Ausbildung immer weiter gekürzt. Viele Studierende finden aufgrund der langen Anfahrtswege zudem kaum noch Zeit, um außerhalb des Unterrichts Sport zu treiben. Dabei ist gerade bei der Polizei eine gute körperliche Fitness erforderlich!

    Die fehlenden Trainingsmöglichkeiten führen dazu, dass immer mehr Studierende zum Ende der Ausbildung erhebliche Probleme bei der Sportprüfung haben. Dies kann und darf nicht sein!

    Die GdP fordert mehr Sport in der Ausbildung! Die Möglichkeit, an dienstlichen Sportangeboten teilzunehmen, muss deutlich ausgeweitet werden!
  • Ohne passende Uniform kein vernünftiger Dienst!

    Zu Beginn der Ausbildung erhält jede Studierende und jeder Studierende seine persönliche Uniform und die dazugehörigen Ausrüstungsgegenstände. In der „Einkaufsstraße“ im LZPD werden in kurzer Zeit sehr viele Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingekleidet. Dabei geht es oft hektisch zu, so dass Kleidungsstücke am Ende nicht perfekt passen. Die Unterziehweste ist zu kurz, die Handschuhe sind zu eng und der Einsatzschuh drückt! Das zeigt sich oft erst beim ersten Training im LAFP. Dann ist es für einen Umtausch aber meist schon zu spät. Die betroffenen Anwärterinnen und Anwärter müssen dann drei Jahre lang mit schlecht sitzenden Ausrüstungsgegenständen arbeiten. Das geht nicht!

    Wir fordern, dass zu kleine Ausrüstungsgegenstände zeitnah ohne Probleme umgetauscht werden können. Denn nur so können die Studierenden gut und sicher arbeiten. Das gilt nicht nur für die Unterziehschutzwesten, die im schlimmsten Fall Leben retten müssen.
  • Mann-Ausstattung bei CO-Warngeräten gewährleisten!

    Es kommt nicht selten vor, dass unsere Kolleginnen und Kollegen noch vor der Feuerwehr am Einsatzort sind. Weil sie Menschenleben retten wollen, setzen sie sich selber einer Lebensgefahr aus, weil Kohlenmonoxid für sie nicht messbar ist. Zum Beispiel nach dem Gebrauch eines Grills in geschlossenen Räumen. Oder bei einem Selbstmordversuch durch ausströmendes Gas. Wir fordern deshalb eine Mann-Ausstattung mit CO-Warnern, um jedem Kollegen und jeder Kollegin die größtmögliche Sicherheit beim Einsatz zu gewähren!
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