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GdP lud Führungskräfte ein

Beförderungsstau im höheren Dienst lösen

Endlich Bewegung im MIK

Düsseldorf/Gelsenkirchen.

2012 sollen 25 Polizeibeamte des höheren Dienstes, die bislang nach der Besoldungsgruppe A 14 bezahlt werden, aber Funktionen im Bereich der Besoldungsgruppe A 15 wahrnehmen, höher gruppiert werden.

Das hat der Abteilungsleiter Polizei im Innenministerium, Wolfgang Düren auf der Tagung der GdP für den höheren Dienst angekündigt. Die Ausweitung der Stellen im Bereich A 15 soll auf fünf Jahre beschränkt gelten. Sie ist nicht mit einer Ausweitung des Stellenplans im höheren Dienst verbunden. Dass es zu den 25 zusätzlichen Beförderungen kommt, ist einer Initiative der GdP zu verdanken. „Ohne die Anregung der GdP wäre das nicht passiert“, erklärte Ministerialdirigent Düren auf der HD-Tagung der GdP. Innenminister Ralf Jäger habe sich die Hinweise der GdP, dass es beim höheren Dienst einen massiven Beförderungsstau im Bereich A 15/A 16 gibt, ausdrücklich zu eigen gemacht und entschieden: „Wir machen das“. Ein Spielraum für weitere Beförderungen im höheren Dienst gebe es derzeit aber nicht.
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter lobte auf der HD-Tagung die Entscheidung Jägers. „Das sind nicht nur 25 Beförderungsmöglichkeiten mehr im höheren Dienst, sondern dass ist ein wichtiges Signal, dass die Politik etwas für die Polizei tut“, sagte Richter. „Dieses Signal war lange überfällig, denn die Qualität der Polizeiarbeit misst sich auch daran, wie das Innenministerium mit den eigenen Führungskräften umgeht. Und daran, welche Aufstiegsperspektiven die Leistungsträger bei der Polizei haben.“ Hier sieht die GdP erheblichen Nachholbedarf.

 

GdP lud Verantwortliche ein                             Ministerium stimmte zu

  

Und weiter der GdP - BV Vorsitzende Lorenz Rojahn

(Bild o-l. mit Abteilungsleiter Düren):

“Dass es in der jüngsten Vergangenheit kaum noch gelungen ist, in den eigenen Reihen genügend Bewerber für den Aufstieg in den höheren Dienst zu finden, sei ein Alarmsignal. Gemeinsam mit Vertretern des höheren Dienstes hat die GdP deshalb in den vergangenen Monaten unter dem Titel „Professionelle Führung der Polizei NRW langfristig sichern!“ ein umfangreiches Positionspapier zur Situation des höheren Dienstes bei der Polizei in NRW erarbeitet.“

 

Das Positionspapier, das zahlreiche detaillierte Verbesserungsvorschläge enthält, soll in Kürze, versehen mit den Unterschriften von Beamtinnen und Beamten des höheren Dienstes, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) übereicht werden.

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