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Innere/Öffentliche Sicherheit

Dürener Zeitung vom 15.03.2016, Lokalteil Düren, Seite 19

Düren.

„Verharmlosen hilft keinem weiter“

Kreis Düren. Gerd Königs, Vorsitzender der GdP Kreisgruppe Düren, nimmt zu unserem Bericht „Die Sorgen werden größer, die Zahl der Polizisten nicht“ Stellung.

„Mit mehreren Mitgliedern der Kreisgruppe Düren der Gewerkschaft der Polizei nahmen wir als Zuhörer an der von Dietmar Nietan initiierten und sehr gut besuchten Podiumsdiskussion zum Thema ‚Innere/öffentliche Sicherheit‘ teil. Für uns als Polizeibeamte und Gewerkschafter wurde anhand der kritischen Wortbeiträge des Publikums mehr als deutlich, dass die Bevölkerung sehr wohl die bestehenden Sicherheitsdefizite erkannt hat“, bilanziert er. Vom eingeladenen Diskussionsteilnehmer Michael Mertens (Vorsitzender des GdP-Bezirksverband Köln) kam unter anderem die „ehrliche Einschätzung“, dass es sich bei dem Hambacher Forst um eine sogenannte „No-Go-Area“, also einen rechtsfreien Raum, handelt. Das sei eine Tatsache, die auch einmal klar ausgesprochen werden müsse. Königs: „Verharmlosen hilft keinem weiter, erst recht nicht den Polizisten und Tagebaumitarbeitern, die fast täglich den Attacken der dort agierenden Aktivisten ausgesetzt sind. Was dort geschieht, ist kein ‚romantischer Protest‘, es werden Straftaten begangen. Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle einem ebenfalls im Publikum anwesenden Betriebsratsmitglied des Tagebaubetreibers. Der Betriebsrat bedankte sich öffentlich bei allen im/am Tagebau eingesetzten Polizeibeamten, die unermüdlich dafür Sorge tragen, dass er und seine Kollegen jeden Tag wieder gesund zu ihren Familien heimkommen können. Wohltuende Worte, die man als Polizist gerne hört, die aber auch nachdenklich stimmen.“

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