Zum Inhalt wechseln

Silvester 2017/18

GdP Köln dankt den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen

Bis auf einzelne Delikte ein "normaler" Abend

Die GdP Köln ist erleichtert über den weitestgehend ruhigen Einsatzverlauf während der Silvesternacht in Köln. Tausende Menschen konnten in der Domstadt friedlich feiern. Nur vereinzelt gab es Delikte im Umkreis des Domes bei denen die Kolleginnen und Kollegen eingreifen mussten. Teilweise drastisch, sodass es auch wieder Ingewahrsamnahmen und Strafanzeigen gab.
„Der Einsatzverlauf zeigt, dass die Polizei Köln ihre Hausaufgaben gemacht hat und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vorgegangen ist“, stellt Markus Szech, Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei Köln fest. Im Vorfeld der Einsatzplanungen hatte der Kölner Polizeipräsident, Uwe Jacob, zum Symposium zur Silvesternacht geladen. Neben diversen Wissenschaftlern, hatten auch zahlreiche Personen aus Politik, Kommunalverwaltung und Organisationen, wie beispielsweise Amnesty International, an der Veranstaltung teilgenommen und die zurückliegenden Polizeieinsätze analysiert und bewertet. Hier wurde auch kritisch diskutiert und sich über diverse Phasen der Einsatzbewältigung ausgetauscht. „Es ist richtig, die Lösung nicht nur bei der Polizei zu suchen. Wenn solch ein Phänomen, wie an der Silvesternacht 2015/16 auftritt, müssen vor allem Präventiv- und Aufklärungsmaßnahmen im Vorfeld getroffen werden. Hierzu bedarf es funktionierender Netzwerke aus Stadt, Verwaltung, Sozialarbeit, aber auch zahlreicher anderer Organisationen, die auf junge Menschen einwirken können“, erläutert Szech.

„Es ist natürlich schwer den Spagat zwischen allen Forderungen hin zu bekommen, ohne dabei das polizeiliche Kernziel, die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung, aus den Augen zu verlieren.“

Das dies in diesem Jahr bestmöglich gelungen ist, ist dem professionellen Handeln der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Über 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums waren an dem Kölner Silvester-Einsatz beteiligt.

Hierfür verzichteten erneut Viele auf ihren Urlaub, Dienstfrei und die Feiern mit Freunden, Kindern und Familie. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, wie schwer es für Alleinerziehende und Paare, die bei der Polizei beschäftigt sind, ist, an Silvester eine Kinderbetreuung zu organisieren.

„Dieser Einsatz macht auch wieder einmal mehr deutlich, wie überfällig eine Überarbeitung der Zulagen für die Dienste zu ungünstigen Zeiten, kurz DUZ, ist. Es kann nicht sein, dass gerade einmal 3,15 Euro pro Stunde für den Einsatz an Silvester gezahlt werden“, kritisiert Szech.

Die GdP fordert bereits seit Längerem eine Anpassung der Zulangen, die zuletzt 2006 überarbeitet wurde. 

Innenminister Reul machte sich, ebenso wie unser Bezirksverbandsvorsitzender, Mecki Mertens, ein Bild vom Einsatz

This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen.
Unsere Wirtschaftsunternehmen