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Personalratswahlen 2020 - Auftakt beim BV Arnsberg

BV-Konferenz in Kaiserau

BV Konferenz
Kamen.

Am 04.03.20 haben wir mit einigen Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den Listen für die Wahl zu unserem öPR stehen, an der BV-Konferenz in Kaiserau teilgenommen.

Die BV-Konferenz wurde im wesentlichen durch unseren ehemaligen Kreisgruppenvorsitzenden und stellvertretenden BV-Vorsitzenden Wilhelm Kleimann vorbereitet, wofür ihm der BV-Vorsitzende Rainer Peltz seinen Dank aussprach.

Zu dieser Konferenz war u.a. auch unser Landrat eingeladen. In der Begrüßungsrede unseres Landrates hat dieser u. a. auf die Besonderheiten hingewiesen, die wir sowohl als Flächen- als auch als Ballungsbe­hörde tragen. Weiter hat er nochmals lobend die gute Zusammenarbeit mit dem öPR erwähnt, hier insbesondere die langjährige Zusammenarbeit mit dem seit Januar 2020 pensionierten ehemaligen Vorsitzenden der Personalrates der Kreispolizeibehörde Unna Wilhem Kleimann, der sich ja bekanntermaßen mehrheitlich aus Mitgliedern unserer GdP zusammensetzt.

Als weiterer Gast war unser ehemaliger Kollege Theo Beiske eingeladen. Er hat die Plattform genutzt, um uns das Projekt „Waldpiratencamp“ vorzustellen. Dies ist eine Einrichtung, gefördert von der Kinder-Krebs-Stiftung. Der Beitrag hat uns alle tief berührt. Eine spontane Spendenaktion unter den Anwesenden wurde sowohl von dem Vertreter der BB Bank als auch vom GVS GdP unterstützt, so dass wir Theo am Ende des Tages eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichen konnten.

Aus dem Landesbezirk hatte Heiko Müller aktuelle Themen zu berichten. So setzen wir uns verstärkt für eine Änderung der Funktionszuordnung ein, um auch attraktive Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven in den „eigenen“ Direktionen zu ermöglichen. Weiter stehen die Gestaltung des Arbeitsplatzes, ein besserer Zugang zu psychologischen Betreuungsangeboten sowie die Anpassung der Tragezeiten beim Einsatz der neuen KSA in Fragen des Gesundheitsschutzes auf der Agenda. Auch die landeswei­te Einführung von CO-Warnern sowie von Tasern wird vorangetrieben.

In seiner Wahlkampfrede hat Markus Robert als unser Spitzenkandidat für den PHPR betont, dass es für uns als GdP keinen Weg zurück zur dreigeteilten Ausbildung geben wird. Eine Spezialisierung der Kolleginnen und Kollegen muss nach der Ausbildung durch Einführungsfortbildungen erfolgen, die allerdings inhaltlich angepasst werden müssen. Dank des Einsatzes der GdP haben wir in den vergan­genen Jahren einiges erreichen können. So waren wir an der Auswahl der neuen Streifenwagen be­teiligt und auch die Einführung der ATH, Bodycams und Smartphones sowie der Spuckschutzhauben und ballistischen Helme und Plattenträger wäre ohne unser Engagement so noch nicht erfolgt. Zukünftig werden wir uns für eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit einsetzen, denn „35 Stunden sind genug“. Auch die arbeitsmedizinische Vorsorge für alle Beschäftigten sowie der Ausbau von Tele­arbeitsplätzen und die prozessbegleitende Mitbestimmung bei der Digitalisierung sind nur eine Punkte mehr, die von Markus angesprochen worden sind.

Jutta Jakobs hat in ihrer Wahlkampfrede zurecht darauf hingewiesen, dass die Einstellung der vielen Tarifbeschäftigten, jetzt und auch in den kommenden drei Jahren, nur durch Hartnäckigkeit der GdP in der Form erfolgt ist. Wir haben ein neues Positionspapier entworfen, in dem wir zukünftig eine bessere Qualifizierung und Personalentwicklung für unsere Tarifbeschäftigten fordern. Auch die Aus­stattung, räumlich, technisch und auch nach ergonomischen Gesichtspunkten muss besser werden. Im Rahmen des Arbeitsschutzes drängen wir auf eine flächendeckende Gefährdungsbeurteilung und fordern ein ausreichendes Angebot an psychologischen Betreuungsmöglichkeiten. Weiterhin muss eine Erhöhung der Haushaltsmittel erfolgen, um die nach dem TV-L vorgesehenen Zulagen im IT-Bereich, eine Vorweggewährung von Stufen sowie Zulagen zur regionalen Differenzierung oder Aus­gleich von höheren Lebenshaltungskosten in den Behörden umsetzen zu können.
Aufgrund der vielen Neueinstellungen und Verstärkungen im Tarifbereich können wir in diesem Jahr auch im Arbeitnehmerbereich mit einer Liste an den Start gehen! Im letzten Tarifforum haben wir über diese abgestimmt. Wir sind nun insgesamt 20 Tarifbeschäftigte aus dem ganzen Land, vertreten durch Kolleginnen und Kollegen aus Landratsbehörden, von Polizeipräsidien und aus den Landesoberbehörden.

Nachdem unsere Spitzenkandidaten uns eingestimmt haben hat unser Vorsitzender Rainer Peltz alle anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den Listen (Beamte und Arbeitnehmer!) stehen, kurz vorgestellt.

Zum Abschluss der Konferenz hat Michael Maatz uns das Wahlprogramm vorgestellt und die weitere Vorgehensweise beschrieben. Wir werden in den nächsten Tagen weiteres Material erhalten, um unseren Wahlkampf vor Ort erfolgreich gestalten zu können.

Nun bleibt nur noch eines zu sagen:

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