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Gefahr für Kinder im Straßenverkehr minimieren, Sicherheit erhöhen

- GdP fordert: Verkehrserziehung muss wieder intensiviert werden-

Berlin.

Angesichts der aktuellen Studie zu Verkehrsunfällen mit Kindern forderte der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Purper, wieder mehr Verkehrserziehung anzubieten. „Dazu müssen aber mehr Polizistinnen und Polizisten eingestellt werden, die diese qualitative Verkehrserziehung in den Kitas, Schulen oder Verkehrsschulen leisten können. Die jetzt vorgelegte Studie belegt, dass die Personaleinsparungen des Senats am Bedarf vorbeigegangen sind. Es darf nicht sein, dass unsere Kinder dafür bezahlen müssen.“

„Verkehrserziehung durch die Profis bedeutet, gemeinsam mit den Kindern die richtigen Verhaltensweisen einzuüben. Die reine Wissensvermittlung reicht nicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade Kinder bis zum 14. Lebensjahr Schwierigkeiten haben, mit den komplexen Vorgängen im Straßenverkehr umzugehen. Daher ist es wichtig, das Verhalten zu schulen. Dies gilt insbesondere für die sichere Nutzung des Fahrrades.“

Über die polizeiliche Verkehrserziehung hinaus sind laut GdP aber auch die Eltern und Erzieher in der Pflicht. Nach Erkenntnissen der Bundesanstalt für Straßenwesen steigt die Zahl der Kinderunfälle zwischen 7 und 8 Uhr dramatisch an, also während der klassischen Schulwegzeit, um dann wieder abzufallen. „Es ist sinnvoll, wenn die Eltern mit ihren Kindern den Weg von zu Hause bis zur Schule so lange trainieren, bis er "sitzt". Das heißt, die Jungen und Mädchen müssen wissen, wo sie eine Fußgängerampel benutzen können, wo es Zebrastreifen gibt und dergleichen. Nur durch eine gemeinsame Präventionsarbeit werden wir es schaffen, die Unfälle mit Kindern auf Dauer zu minimieren“, sagte Purper.
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