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Gewerkschaften äußern Unmut über drohende Strafen für Wasserwerfer-Besatzungen

S-21-Einsatz: Polizei sieht sich als Bauernopfer

STUTTGART.

Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen – so sieht es die Gewerkschaft der Polizei. Elf Beamten droht wegen des Wasserwerfer-Einsatzes gegen S-21-Gegner eine Strafe.

Von Rainer Wehaus: Knapp zwei Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag, an dem am 30. September im Stuttgarter Schlossgarten rund 130 Menschen verletzt wurden, stehen die Ermittlungen gegen elf Polizisten wegen Körperverletzung im Amt kurz vor dem Abschluss. Laut Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger müssen sie mit einer Strafe rechnen, was die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ungerecht findet. „Jetzt soll es wieder der einzelne Polizist gewesen sein, der etwas falsch gemacht hat“, empörte sich am Montag GdP-Landeschef Rüdiger Seidenspinner auf Anfrage unserer Zeitung. „Die politisch Verantwortlichen für diesen Einsatz bleiben dabei außen vor, das finden wir nicht okay.“ Die meisten Beschuldigten tun ihren Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Biberach, wo Wasserwerfer stationiert sind. „Ein Kollege von uns hat Kontakt zu denen“, so Seidenspinner, „die fühlen sich ganz schön alleingelassen “

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Die 19. GdP Kinder und Jugendfreizeit unter dem Motto „Das alte Rom“ hat begonnen:
117 Kinder und Jugend-liche sind am 28.07.2012 in Markel-fingen angekommen

Download: GdP-Digit@l Nr. 23





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