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Unsere Geschichte, auf die wir mit Stolz zurückblicken

Wer keine Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft!

Am Samstag, 22. September 2001, beging die GdP-Saarland in der St. Ingberter Stadthalle ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum. Eine außerordentliche Ehre war es für den damals amtierenden Landesvorsitzenden, Hugo Müller, unter Anwesenheit des saarländischen Ministerpräsidenten, Peter Müller, und unseres Bundesvorsitzenden, Konrad Freiberg, die Jubilare zu ehren, die vor mehr als 50 Jahren - am 25. Juli 1951 - als Gründungsmitglieder unsere Gewerkschaft der Polizei (damals noch unter dem Namen "Vereinigung saarländischer Polizeibeamter - VSP") aus der Taufe gehoben hatten.


Hugo Müller dankte in seinem Grußwort unseren Pionieren:

Grußwort

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich habe eine ehrenvolle Aufgabe: Ich möchte würdigen, dass in diesem Jahr unsere Gewerkschaft der Polizei das 50. Gründungsjubiläum begeht. Im Vordergrund steht dabei, die zu ehren, die vor 50 Jahren die großartige Erfolgsgeschichte unseres Gewerkschaftsverbandes auf den Weg gebracht haben. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Umstände, unter denen die Gründung erfolgte, sehr beschwerlich waren. Deutschland stand damals noch unter dem Eindruck eines fürchterlichen Krieges, dessen Folgen alle wirtschaftlichen und moralischen Kräfte unseres Landes mobilisieren mussten. Auch unsere Polizei hatte ihre Schlüsse aus dem untergegangenen System des Unrechtes und der Unmenschlichkeit zu ziehen, damit der Aufbruch in unseren demokratischen und sozialen Rechtsstaat gelingen konnte. Hierbei waren an der Saar die Verhältnisse im Gründungsjahr 1951 besonders prekär, weil wir die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland als elementaren Bestandteil der nationalen Selbstbestimmung erst einige Jahre später erlangen sollten.

Die Gründungsorganisation „Vereinigung Saarländischer Polizeibeamter“ hatte es, wie ich vermute, sicherlich nicht leicht, in diesem nationalen Spannungsfeld zwischen Frankreich und Deutschland zu vermitteln. Wir spüren die Erleichterung unseres Gewerkschaftsverbandes, der sich nach der Volksabstimmung bereits im Januar 1956 in „Vereinigung Deutscher Polizeibeamter an der Saar“ umbenennt. Und wir dürfen nicht vergessen, wie groß die Not in unserem Land war, so dass die natürliche Aufgabe unseres Gewerkschaftsverbandes gewesen ist, sich neben den dienstlichen vor allem um die sozialen und wirtschaftlichen Belange unserer saarländischen Polizei nachdrücklich zu kümmern.Wenn ich auf die Namen der Vorsitzenden unserer saarländischen GdP blicke: Josef Brehm, Heinrich Draeger, Albert Schwarz, Herbert Mahler, Reinhard Dörr, Dietmar Hünnefeld und Eugen Roth, wird uns personifiziert, für welche große Sache unsere saarländische GdP immer fest eingestanden hat: für die Verankerung unserer Ideen bei den Kolleginnen und Kollegen vor Ort, bei ihren Dienststellen und in ihren Familien.




Und hierbei war klar, als wir 1978 dem Deutschen Gewerkschaftbund beitraten, dass wir diese Idee nicht allein, sondern solidarisch – Solidarität bekommend und Solidarität gebend – ausfechten wollten. Dass 1998 an der Saar der GdP-Landesvorsitzende zum DGB-Bezirksvorsitzenden einmütig gewählt worden ist, verdeutlicht, wie sehr unsere GdP als Bündnispartnerin geschätzt wird. Liebe Freundinnen und Freunde der saarländischen Polizei, unsere GdP hat im Lauf der letzten 50 Jahre bewiesen, dass sie den gesellschaftlichen Anforderungen an eine moderne Bürger-Polizei nicht nur gestaltend, sondern auch bewahrend nachkommen kann. Diesen sowohl gestaltenden als auch bewahrenden Ansatz werden wir auch in der schnelllebigen Zukunft, die durch die europäische Einigung und die Globalisierung des Denkens und Handelns geprägt sein wird, weiter verfolgen.Denn unsere GdP war, ist und bleibt einerseits heimatverbunden und andererseits weltoffen. Sie wird die Bodenhaftung nicht verlieren, weil sie ihre Geschichte ernst nimmt und aus dem historischen Auftrag der Gründungszeit schöpft. Ich grüße deshalb die Jubilarinnen und Jubilare, die vor 50 Jahren den Grundstein für unsere GdP gelegt haben, und danke ihnen für ihr Vermächtnis – in Erinnerung an unsere Vergangenheit und als Ermutigung für unsere Zukunft.

Glück auf!

Hugo Müller, GdP-Landesbezirksvorsitzender 1998 - 2011


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Josef Brehm,
Vorsitzender 1951 - 1952
Heinrich Dräger,
Vorsitzender 1952 - 1968
Heinrich Dräger (rechts)
und Albert Schwarz (links),
Vorsitzender 1968 - 1979


Herbert Mahler,
Vorsitzender 1979 - 1982
Reinhard Dörr,
Vorsitzender 1982 - 1986
Dietmar Hünnefeld,
Vorsitzender 1986 - 1992


Eugen Roth,
Vorsitzender 1992 - 1998,
amtierender stellv.
DGB-Bezirksvorsitzender
Hugo Müller,
Vorsitzender 1998 - 2011
Reinhold Schmitt,
Vorsitzender 2011 - 2014


Ralf Porzel,
amtierender Vorsitzender
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