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DEUTSCHE POLIZEI (DP)

Aktuelle Ausgaben und Jahrgänge

Die aktuelle DEUTSCHE POLIZEI können eingeloggte Nutzer des GdP-Mitgliederbereichs bereits vor dem offiziellen Erscheinungsdatum online als pdf-Datei lesen. Die DP-Landesjournale werden seit der September-Ausgabe 2011 zu Monatsbeginn ergänzt und stehen dann allen Nutzern ebenfalls als pdf-Download bereit.

Seit dem 1. Januar 1952 erhalten die Mitglieder der GdP die DEUTSCHE POLIZEI (DP) regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats. Darüber hinaus gehören etliche Vertreter aus Politik, von Verbänden und Institutionen zum Verteiler der Zeitschrift. Elektronisch eingestellt ist die DP seit März 2000.

Neben Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur aktuellen Gewerkschaftspolitik greift die DP insbesondere Themen auf, die sich mit der besonderen Interessenlage ihrer Mitglieder befassen – vom Arbeitsschutz bis zur Zukunft der Polizei. Neben dem „Bundesteil“ ist in den Ausgaben jeweils der entsprechende „Landesteil“ eingeheftet. Dieser Bereich wird von den Landesredakteuren in Eigenregie erstellt.

Deutsche Polizei

Ausgabe 12/2009

Führung ist eines der ältesten Phänomene in der Menschheitsgeschichte. Dementsprechend schillernd sind Definitionen von und Ausführungen über Führung, immer geprägt von der Herkunft derjenigen, die sich damit beschäftigen. In einem Führungslehrebuch ist vermerkt, dass es fast so viele Definitionen für Führung wie Forscher über Führung gibt. Eine Zusammenfassung dieser Erklärungen kann die Aussage sein, dass Führung als „Machtausübung oder Einfluss innerhalb sozialer Aggregate“ (wobei man Aggregate mit Gruppen übersetzen kann) beobachtbar und notwendig ist. Allgemein kann man die These aufstellen, dass Führung genuin und unbestreitbar gerade in komplexen Organisationen, wie sie auch die polizeilichen darstellen, erforderlich ist. Ein einfaches Führungsmodell soll als Ausgangspunkt für die weiteren Betrachtungen dienen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 11/2009

Das Leben ist nicht immer rosarot. Wir schweben nicht permanent auf Glückswolken. Im Gegenteil: Wir haben nicht selten ganz gewaltige Probleme des Daseins zu bewältigen oder auch einen permanent belastenden Arbeits- oder Alltag. Da rufen Körper und Geist nach Erleichterung. Mittel zur Kompensierung sind schnell zur Hand: z. B. ein Gläschen zur Entspannung. Das tut gut. Oder auch zwei. Man fühlt sich leichter. Die Sorgen sind weit weg. Und morgen wieder …

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Deutsche Polizei

Ausgabe 10/2009

Seit 1996 wird im Polizeivollzugsdienst der Länder in der Regel mehr als ein Drittel der Neueinstellungsmöglichkeiten mit Frauen besetzt. Dieser Trend spiegelt sich auch in der GdP wieder: In den letzten 15 Jahren hat sich der weibliche Mitgliederanteil fast verdoppelt; Heute sind ca. 36.000 Frauen in unserer Gewerkschaft organisiert. 37 % sind in der Altersstufe bis zu 30 Jahren zu finden und rund 65 % sind nicht älter als 40 Jahre. Genau in diesen Altersphasen werden Entscheidungen sowohl über Karriere als auch über Familienplanung getroffen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 09/2009

Die Computertechnologie entwickelt sich rasant. Genauso rasant aber wird das Internet für kriminelle Machenschaften missbraucht – von Wirtschaftsspionage über Kinderpornographie bis zu kriminellen Geldgeschäften. Wie viel Datenmaterial in Deutschland illegal über die Server rauscht, ist nicht belegt. London meldete Ende Mai, es seien für Großbritannien mehr als die Hälfte. Werden wir der Lage noch Herr oder entwickelt sich das Internet zum größten „Tatort“ weltweit?

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Deutsche Polizei

Ausgabe 08/2009

Der GdP-Bundesfachausschuss Schutzpolizei hat gegenwärtig einen Arbeitsplatz der Polizistinnen und Polizisten besonders im Auge: den Funkstreifenwagen. In analytischer und kollektiver Arbeit hat er all das unter die Lupe genommen, was einen sicheren und zeitgemäßen Funkstreifenwagen ausmacht und im Positionspapier „Arbeitsplatz Funkstreifenwagen“ festgehalten. Das Positionspapier versteht sich als detaillierte Momentaufnahme, die den Funkstreifenwagen minutiös so beschreibt, wie er nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse optimal erscheint – also keine konturlose Vision, sondern eine echte Herausforderung und Aufgabe, der sich die GdP verantwortungsbewusst und innovativ widmet.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 07/2009

Zwei Tage lang hat die GdP auf ihrem Symposium das Fußballgeschehen in den Focus genommen – mit allen Facetten der gewalttätigen Ausschreitungen und der polizeilichen Belastung in diesem Zusammenhang. Kompetente Referenten und sachkundige Diskussionsbeiträge vermittelten einen tiefen Einblick in den Polizeialltag. Man kann wirklich schon von Alltag sprechen, denn tatsächlich waren Fußballspiele der Anlass für 40 Prozent der insgesamt 127 länderübergreifenden polizeilichen Einsätze 2008.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 06/2009

Kolonnen von LKW belasten vor allem auf den Autobahnen den Verkehr und die Umwelt gewaltig. Wer hofft, das Phänomen erledige sich schon irgendwie, täuscht sich gewaltig. Im Gegenteil: Der globale Gütertransport wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Wie man das Problem im Sinne der Belastung, der Sicherheit und des Umweltschutzes dennoch verträglich gestalten kann, darüber hat die GdP auf ihrem 2. Verkehrspolitischen Forum am 28./29. April in Potsdam mit Experten diskutiert. Die Ergebnisse werden sich in einem verkehrspolitischen Programm der GdP wiederfinden, mit dem sich unsere Gewerkschaft an der politischen Lösungsfindung beteiligen wird.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 05/2009

Der Amoklauf in Winnenden hat 17 Menschen das Leben gekostet. Sicher war die leicht verfügbare Waffe ein die Tat begünstigender Umstand. Und deshalb wollen Politiker weiter das Waffengesetz verschärfen. Die Vorstellungen reichen von der Ansicht, alle Waffen gänzlich zu verbieten, bis hin zu Vorschlägen, die Waffenverfügbarkeit deutlich zu reduzieren. In dieser Ausgabe legt der Waffenrechts-Spezialist Wolfgang Dicke seine Sicht auf verschiedene Vorschläge dar. Doch Amokläufe an Schulen fordern eine komplexe Betrachtung, nicht nur die der Waffenverfügbarkeit. Eine grundlegende Frage dabei: Warum laufen junge Menschen – oft in der Pubertät – Amok? Sind das besondere Persönlichkeiten, psychisch labile, leicht kränkbare Menschen? Sind sie gar psychisch krank? Eine Betrachtung dazu kommt von Dr. Uwe Füllgrabe, Kriminalpsychologe. Und Anhaltspunkte zur Erkennung und Vorhersagbarkeit solcher „School Shootings“ liefert der Kriminologe Dr. Frank J. Robertz, der sich seit Jahren mit dem Thema intensiv beschäftigt.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 04/2009

Die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft. Angesichts der demografischen Prognosen muss davon ausgegangen werden, dass sich das Verhältnis von jüngeren zu älteren Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sehr deutlich zu Gunsten der älteren Jahrgänge verändern wird. Die Auswirkungen dieser Entwicklung – insbesondere auf die sozialen Sicherungssysteme und das Bildungswesen – sind bereits jetzt deutlich sichtbar und werden in Zukunft an Intensität sogar noch zunehmen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 03/2009

Was sich in diesem Jahr am 3. Februar in Hannover abspielte, damit hatte wohl niemand in dem Ausmaß gerechnet – sowohl was die Menge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Stimmung anging. Es war kolossal! Und es war ein deutliches Zeichen an die Arbeitgeber: Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind entschlossen, für ihre Forderungen einzutreten; gemeinsam und mit allen gewerkschaftlich möglichen Mitteln.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 02/2009

Weihnachten ist vorbei und wie alle Jahre wurde auch diesmal hingewiesen auf die Not der Kinder, die weltweit ausgebeutet und missbraucht werden. Ist es doch unsere vornehmlichste Aufgabe, Kinder vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung zu schützen. Oder können wir es angesichts der Sorgen um Arbeitsplätze, Terrorismus, Weltwirtschaft oder Energiepreise gar nicht mehr hören? Kindersoldaten, regelmäßige bundesweite Razzien im Zusammenhang mit Kinderpornografie oder neue Erkenntnisse vom Kinderstrich – wir Gutmenschen gehen da ja nicht hin und haben damit nichts zu tun.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 01/2009

Die Einkommensrunde 2009 steht bevor. Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften haben sich intern auf ihre Forderungen verständigt. Und nach ausführlicher Diskussion wurden am 8./9.Dezember 2008 die Forderungen der Bundestarifkommission ver.di unter Beteiligung von GEW, GdP sowie der dbb/tarifunion einstimmig für die Einkommensrunde 2009 in den Ländern beschlossen.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 12/2008

„Frauen in der Polizei? Die sind doch viel zu wenig belastbar für den Vollzugsdienst – und in den Randbereichen unseres Berufes am besten aufgehoben!“ Lange ist es noch nicht her, dass diese Meinung in der Polizei vorherrschte. Unter solchen Voraussetzungen wollte sich kaum jemand ernsthaft für die beruflichen Chancen der Frauen in dieser Männerbastion einsetzten und darum mussten die Kolleginnen ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen: Engagierte Polizistinnen organisierten sich innerhalb der Gewerkschaft der Polizei – wie überall auch dort unter männlicher Vorherrschaft. Das ist fast 50 Jahre her.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 11/2008

Hamburg war 2002 Vorreiter für eine neue Polizei-Uniform. Seither stellen sich die meisten Länder auf eine blaue Uniform um. Wenn schon blau, dann einheitlich – dafür hat sich die GdP eingesetzt. Die Länder aber haben anders entschieden. Dennoch trägt fast die gesamte Bundesrepublik bereits eine neue Blaue – wenn auch in unterschiedlichen Schattierungen, Ausstattungen und Ansichten. Wer die neue Uniform trägt, hofft natürlich, dass sie allen Erwartungen entspricht.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 10/2008

Fußball hat Konjunktur. Kaum jemand, der sich der Faszination der Spiele entziehen kann – inzwischen bis hinunter in die 4., 5., 6. Liga. Konjunktur haben dabei aber auch Randale, Gewalt und Polizeieinsätze. All das kostet Geld, Nerven und so manchen eingesetzten Polizisten die Gesundheit. Es ist dringend an der Zeit, die Kräfte zu bündeln, die den Gewalttätigen bei der zweitschönsten Nebensache der Welt die Rote Karte zeigen wollen.

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Ausgabe 09/2008

Anfang August veröffentlichte der Berliner Senat die offiziellen Zahlen, wie oft Menschen in Berlin von Hunden angegriffen wurden. Es war etwas über 850 mal. Vor allem von Mischlingshunden. Die Dunkelziffer dürfte wohl weitaus höher liegen. Und wie oft Kolleginnen und Kollegen von Hunden attackiert wurden, wie oft sie gerufen wurden, um Hunde in Schach zu halten oder Gefahren für Dritte abzuwehren, davon steht in der Statistik nichts. Aber es gibt „Fälle“. Allein in den letzten 12 Monaten mussten Polizeibeamte in Deutschland 25 Hunde erschießen …

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Ausgabe 08/2008

Am Anfang – im Jahr 1989 – war Euphorie. Der Anlass waren friedenserhaltende Missionen. Die Einsatzräume waren schon exotisch: Namibia, Haiti, Kambodscha, Somalia. Dort wurden deutsche Polizisten international eingesetzt. Der Rahmen war – und ist auch heute noch – klar vorgeben: Nach Beendigung von militärischen Kampfhandlungen ist es die Aufgabe, durch polizeiliche Präsenz der einheimischen Bevölkerung Sicherheit und Schutz vor Menschenrechtsverletzungen zu vermitteln. Darüber hinaus soll sich auch dadurch im betroffenen Land die Lage nach einem kriegerischen Konflikt stabilisieren und es sollen Strukturen einer zivilen Verwaltung aufgebaut werden.

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Ausgabe 07/2008

2009 will die NPD in den Bundestag einziehen und in Sachsen wieder in den Landtag. Dazu muss u. a. das Image aufpoliert werden – das der „Gewalt-Truppe“ will man ablegen. Auch deshalb war der jüngste Parteitag der NPD am 24./25. Mai in Bamberg mit Spannung erwartet worden, aber nicht nur: Im Vorfeld hatten zahlreiche Medien über schwere interne Differenzen oder gar ein Auseinanderbrechen der ältesten Partei der extremen Rechten in der Bundesrepublik spekuliert. Fabian Virchow und Christian Dornbusch über den Höhenflug oder den Niedergang der NPD in DP Juli 2008.

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Ausgabe 06/2008

Ist das die Zukunft? Probleme nach der Verlängerung der Lebensarbeitszeit in Rheinland-Pfalz Das Land Rheinland-Pfalz hat sich zum unrühmlichen Vorreiter der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Polizeibeamte und -beamtinnen gemacht. Bereits 2003 wurde die Lebensarbeitszeit um bis zu 5 Jahre verlängert. Andere Länder diskutieren derzeit ähnliche Gesetzesänderungen. Die GdP RLP wurde vom GdP-Bundesvorsitzenden und betroffenen Länderpersonalräten um eine Einschätzung der Auswirkungen des Gesetzes gebeten: das Ergebnis, hier in der DP-Juni 2008.

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Ausgabe 05/2008

Es war eine Zitterpartie bis zuletzt: Nachdem der Arbeitgeber Bund sowie alle beteiligten Gewerkschaften – ver.di, GEW, GdP und die dbb/tarifunion – der Tarifeinigung zugestimmt hatten, stimmte am Nachmittag des 31.3.2008 als letztes auch die Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände dem Verhandlungsergebnis zu. Einige Gewerkschaften wollten eine Mitgliederbefragung über die Tarifeinigung durchführen, um von dort ein Stimmungsbild zu erhalten.

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