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Kommission für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Kommission für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Aktion. Foto: Christina Bicking
Kommission für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Aktion. Foto: Christina Bicking

Die Kommission für die Belange von Menschen mit Behinderungen setzt sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Polizei ein.

Seit dem 12. November 2015 treffen sich die Mitglieder der Kommission für Belange von Menschen mit Behinderungen in der Polizei jährlich in der Bundesgeschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin zum Informationsaustausch.


2017 formulierten die Komissionsmitglieder Ihre Ziele, die mit Hinblick auf die Wahlen, die dann um konkrete Forderungen ergänzt wurden:

Ziele der Kommission:

  • Vorantreiben der Inklusion
  • Bewusstseinsänderung/-bildung zu den Fragen „Was ist eine Behinderung“; „Was beinhaltet die Thematik“; Wie kann man die Bedingungen so verändern, dass es kein Problem mehr ist.“ Von Vermeidungsstrategien zum Zurruhesetzungsverfahren aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen hin zu „Was kann er leisten?“
  • Sensibilisierung von Führungskräften
  • Prävention
  • drohende Verschlechterungen EU abwehren
  • Verzahnung zwischen Arbeits-und Gesundheitsschutz

    Mit Hinblick auf die Bundestagswahl im September 2017 stellte die Kommission in Ihrer Sitzung am 20./21. April 2017 folgende konkrete Forderungen auf:

  • Stärkung der Rolle der Schwerbehindertenvertretungen in den Dienststellen der Polizei in Bund und in den Ländern.
  • Die Ausübung des Amtes darf zu keiner Benachteiligung im beruflichen Alltag führen
  • Wertschätzung und Chancengleichheit muss zur Normalität werden.
  • Die Dienststellen müssen die Beteiligungsrechte der Schwerbehindertenvertretungen beachten.
  • Inklusion muss intensiver betrieben werden und darf nicht zu einer Worthülse verkommen.
  • Die Belange der Menschen mit Behinderungen müssen ernster genommen werden und im täglichen Verwaltungshandeln stärker berücksichtigt werden.
    Die Zusammenarbeit der Personalvertretungen mit den Schwerbehindertenvertretungen sollte überall intensiv erfolgen.
  • Behördenübergreifende, verbindliche Suche nach anderen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten, wenn die ursprüngliche Tätigkeit behindertenbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann.
  • Die Vorgaben zur Barrierefreiheit, Gebrauchstauglichkeit sowie Ergonomie aller aktuellen und zukünftigen IKT-Verfahren müssen erfüllt werden.
  • Darüber hinaus fordert die Kommission die Schaffung barrierefreier Zugänglichkeiten in allen Liegenschaften und Gebäuden der Polizei.
  • Die Vorgaben zur Barrierefreiheit, Gebrauchstauglichkeit sowie Ergonomie aller aktuellen und zukünftigen IKT-Verfahren müssen erfüllt werden.

Nachrichten

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