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DEUTSCHE POLIZEI (DP)

Die Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft der Polizei

Die DEUTSCHE POLIZEI können eingeloggte Nutzer des GdP-Mitgliederbereichs bereits direkt nach dem Redaktionsschluss und vor dem Versand der Printausgabe online als pdf-Datei lesen. Die DP-Landesjournale werden seit der September-Ausgabe 2011 zu Monatsbeginn ergänzt und stehen dann allen Nutzern ebenfalls als pdf-Download bereit.

Seit dem 1. Januar 1952 erhalten die Mitglieder der GdP die DEUTSCHE POLIZEI (DP) regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats. Darüber hinaus gehören etliche Vertreter aus Politik, von Verbänden und Institutionen zum Verteiler der Zeitschrift. Elektronisch eingestellt ist die DP seit März 2000.

Neben Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur aktuellen Gewerkschaftspolitik greift die DP insbesondere Themen auf, die sich mit der besonderen Interessenlage ihrer Mitglieder befassen – vom Arbeitsschutz bis zur Zukunft der Polizei. Neben dem „Bundesteil“ ist in den Ausgaben jeweils der entsprechende „Landesteil“ eingeheftet. Dieser Bereich wird von den Landesredakteuren in Eigenregie erstellt.

Die aktuelle Ausgabe DEUTSCHE POLIZEI: "Bundesweit Lücken bei der Polizei - Personalentwicklung bis 2021"

Schlagzeilen wie „Personalnotstand bei Justiz und Polizei“, „Justiz am Rande der Handlungsfähigkeit“, „Bei der Polizei herrscht Personalmangel“, „Dem Rechtsstaat geht das Personal aus“ bestimmten das mediale Bild nach dem gemeinsamen Auftritt des Deutschen Richterbundes (DRB) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Anfang August in der Berliner Bundespressekonferenz (BPK) am Ufer der Spree. Die in den Berichten häufiger gebrauchten Begriffe wie Notruf, Lücke, Mängel oder Alarm tauchten dort zurecht auf: Denn Justiz und Polizei zeichneten den zahlreich vertretenen Hauptstadtkorrespondenten ein düsteres Bild der Zukunft; über die Zeit, wenn die massive Pensionswelle über die schon seit Jahren geschwächte Judikative und Exekutive schwappt und zwei wichtige Fundamente der Sicherheitsarchitektur gefährlich unterspült werden könnten. Noch sei es zwar nicht zu spät, betonten der DRB-Vorsitzende Jens Gnisa und der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow auf dem Podium vor der blauen Wand, doch schon zu spät, um nur halbherzig den Rechtsstaat vor weiterer Erosion schützen zu wollen. Eine insgesamt „ziemlich wuchtige Botschaft“ von Gnisa und Malchow, wie ein Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen“ für sein Blatt schrieb.

Die Chefs des Deutschen Richterbundes und der Gewerkschaft der Polizei ließen sich nicht lange bitten und kamen in kurzen dezidierten Statements schnell auf den Punkt. Sie betonten, dass die auf Polizei und Justiz in den nächsten Jahren hereinbrechende Pensionswelle ihrer Auffassung nach die Stabilität des deutschen Rechtsstaates gefährde. Sie appellierten in Richtung der politischen Entscheider in Bund und Ländern, Polizei und Justiz unmittelbar und vorbehaltlos zu stärken. Sie warnten vor einer weiteren Erosion der inneren Sicherheit.

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