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ARBEITSMARKT:
Ist Dein Kind noch ohne Ausbildungsstelle?
- Tipps für Berufswahl, Stellensuche, Studium -

Stand des redaktionellen Beitrags: 14.03.2010
(Änderungen werden nur bzgl. der bleibenden Serviceinhalte - also an den Links oder soweit rechtlich geboten - vorgenommen, nicht aber am Beitrag von 2010 selbst. Die letzte Änderung erfolgte insofern am 26.08.2014)

Im Anhang zu diesem Beitrag werden redaktionell weitere Suchmaschinen aufgenommen, sofern diese zur Zielgruppe und zu unserem Servicegedanken passen. Ein Anspruch darauf bzw. auf Vollständigkeit kann jedoch nicht erhoben werden. Die letzte Änderung zu diesem Anhang erfolgte am 08.09.2017.


Das Kind ist mit der Schule fertig und sollte nun in das Berufsleben eintreten. Soweit die Theorie. Die Sorgen nehmen aber mitunter panische Ausmaße an, wenn im Juli und August noch immer keine Stelle oder Ausbildungsperspektive in Sicht ist. Was tun?

Die Wirtschaft „boomt“ seit Monaten, Aufträge mehren sich, Gewinne steigen, der Arbeitsmarkt beginnt sich offenbar zu entspannen – wenn man den Stand von „nur“ 3,6 statt 4,5 Mio. Arbeitslose so nennen will. Aber die Zahl der Stellen für Auszubildende scheint nicht zu reichen. Wir geben ein paar Hinweise, wo Informationen und Stellenbörsen vielleicht doch noch zum 1. September eine Ausbildungsstelle hergeben:

Das Naheliegende ist nicht zu vernachlässigen: Die Arbeitsagentur bietet umfassende Informationen zu über 6.300 Berufen im Berufenet unter http://www.berufenet.arbeitsagentur.de/berufe und auch eine Stellenbörse (http://jobboerse.arbeitsagentur.de ) speziell für Lehrstellenangebote der JOBBÖRSE (http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vam/redirectExtern?Aufruf=zeigeSucheAS )

Alt bekannt sind auch die lokalen und überörtlichen Tageszeitungen, wie z. B. http://www.haz.de . Eine Linkliste aller Zeitungen gibt es bei http://www.zeitung.de . Auch diese Quellen sind nicht abschließend!

Handwerkskammern (http://www.hwk-hannover.de ) bieten unter http://www.hwk-hannover.de/webview23/view?onr=23&pnr=211&mnr=169 eine Lehrstellenbörse mit Abfrageoptionen nach Beruf oder Ort. Außerdem gibt es zahlreiche Informationen zu Informationsveranstaltungen, Bewerbungstipps und mehr.

Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen bieten eine Lehrstellenbörse unter http://www.dihk.de/inhalt/ihk/lehrstellenboerse/nieder.html an

Stellenbörsen-Portale der freien Wirtschaft halten neben allgemeinen Informationen zur Berufsorientierung zusätzlich die Suchkriterien für die Stellensuche bereit. Beispiel Stepstone (http://www.stepstone.de): Das besondere ist hier die Möglichkeit, einen Softwareagenten mit eigenen Suchkriterien zu beauftragen, um jeden latent passenden Neuzugang per eMail zu melden.

Weitere Portale, die eine einfache Suche, eine bundesweite oder regionale Auswahl, übersichtliche Trefferlisten und aussagekräftige Anforderungsprofile bieten, sind beispielsweise:


    Metasuchen, Spezialsuchen, Suchmaschinen:

Manche Jobbörsen durchsuchen auf Wunsch andere Datenbanken nach individuellen Suchkriterien und informieren per E-Mail über neue Stellenangebote.Beispiele sind: Andere haben sich auf bestimmte Branchen oder die Karriereplanung spezialisiert. Z. B.: Für den öffentlichen Dienst finden sich spezielle Jobbörsen: etwa die Der WDR hat eine Übersicht mit den gängigsten Jobbörsen unter http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/jobs_und_mehr/jobboersen zusammengestellt.

Studien- und Berufswahl

Studien- und Berufswahl bedeutet auch, die richtigen Weichenstellungen zu finden. Welcher Beruf passt zu mir, welche Tätigkeit ist zukunftsorientiert, welche Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen gibt es, Welche Studiengänge kommen in Frage? Hilfen geben hier:


Zum Thema Ausbildungsförderung (Bundesausbildungsförderungsgesetz, BAFöG) sind offizielle Informationen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf den „BAFöG -Seiten“ zu finden unter http://www.bmbf.de/de/892.php und http://www.das-neue-bafoeg.de/. Dort kann man:
    • Überblick über das Ausbildungsförderungsgesetz erhalten
    • Regelungen, Beispiele und Gesetzestexte nachschlagen
    • nötige Informationen und Antragsformulare downloaden
    • zuständige Ämter und Studentenwerke für Ausbildungsförderung ermitteln.
    • die BAföG-Ausbildungsstättenverzeichnisse der einzelnen Bundesländer unter dem Menüpunkt: Antragstellung einsehen.
    • den BAföG-Rechner online nutzen, um unverbindlich den individuellen Förderanspruch zu ermitteln.

    Studium:


Informationen zu Studienreformen, speziell zum "Bologna-Prozess" und seine Auswirkungen für Studierende, durch den die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Vergleichbarkeit der europäischen Hochschulen und Fachhochschulen erreicht werden soll, erhält man ebenfalls beim BMBF unter http://www.bmbf.de/de/3336.php .

Uwe Robra
(Webredaktion)

Verantw. Redakteur
des LandesJournals Niedersachsen
DEUTSCHE POLIZEI - 1997 bis 2012)


Weitere Links zur Ausbildungs- und Lehrstellensituation:

Jugend braucht Ausbildung,
Jahr für Jahr suchen tausende Jugendliche einen Ausbildungsplatz, schreiben Bewerbung über Bewerbung – und finden nichts.
Mehr als 150.000 Ausbildungsplätze fehlen in Deutschland. Und der Bedarf wird weiter steigen.
Seit Jahren kommen die Arbeitgeber ihrer Ausbildungsverantwortung nicht nach: Dreiviertel aller Betriebe bilden nicht aus.
Aber ohne eine Ausbildung gibt es für Jugendliche keine Zukunft!




Jugend braucht Perspektive!
Berufschancen hängen immer stärker von einer guten Ausbildung ab. Ohne sie läuft heute nichts mehr.
Daher sollte jeder Mensch ein Grundrecht auf eine gute Ausbildung haben – und einen Lohn, von dem man leben kann.
Die Arbeitgeber müssen endlich ihrer Ausbildungspflicht nachkommen.

Perspektive wird nicht erbettelt,
An der bestehenden Ausbildungskatastrophe hat auch der Ausbildungspakt von Regierung und Arbeitgebern nichts geändert.
Seit Jahren verspricht die Wirtschaft, freiwillig für genügend Ausbildungsplätze zu sorgen. Die Lage hat sich aber kein Stück gebessert!
Es reicht: Wir haben es satt, auf eine Verbesserung dieser unerträglichen Situation zu warten.



Perspektive wird erkämpft!
Deshalb machen wir uns stark: für ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätzen. Und für die Ausbildungsplatzumlage.
Arbeitgeber, die ausbilden könnten, aber nicht wollen, sollen zahlen – für die Finanzierung von Ausbildungsplätzen.
Dafür setzt sich die Initiative der DGB-Gewerkschaften „Ausbildung für alle!“ ein.
Mit vielfältigen Aktionen erhöhen wir den Druck – in den Betrieben, auf den Straßen und vor den Landtagen.


    Bild- und Text-Quelle sowie Kontakt:

    Hermann Nehls
    DGB-Bundesvorstand, Bereich Bildung, Qualifizierung und Forschung
    hermann.nehls@dgb.de
    http://www.dgb.de
    René Rudolf
    DGB-Bundesjugendsekretär
    rene.rudolf@dgb.de
    http://www.dgb-jugend.de


„Deine Rechte in Betrieb und Berufsschule“
DGB-Broschüre zum Ausbildungsstart am 1. September

Wertvolle Tipps für einen gelungenen Start in die berufliche Ausbildung bietet der niedersächsische DGB jungen Leuten mit seiner Broschüre „Deine Rechte in Betrieb und Berufsschule“. Rechtzeitig zum Start des neuen Ausbildungsjahres 2007/08 wurde die Broschüre neu aufgelegt. Neben Informationen zum Ausbildungsvertrag, zur Arbeitszeit oder zur Berufsschule enthält die Broschüre auch Auskünfte zur Mitbestimmung im Betrieb sowie ein umfangreiches Ausbildungslexikon, in dem alle wichtigen Begriffe erklärt werden. Sie bietet Wissenswertes zu den Rechten von Auszubildenden in Betrieb und Berufsschule und klärt auch darüber auf, wie man sich gegen mangelhafte Ausbildungsverhältnisse zur Wehr setzen kann.
 
Die rund 60-seitige Broschüre ist kostenlos bei der DGB - Jugend Niedersachsen/Bremen erhältlich. Ansprechpartnerin: Ute Kamradek, Otto-Brenner-Straße 7, 30159 Hannover, 0511-12601-61, ute.kamradek@dgb.de.


Impressum und rechtliche Hinweise zu diesem Beitrag >>>


Anhang


In dem vorstehenden Artikel wurde ein Sachstand von 2010 dargestellt. Nachfolgend werden redaktionelle Ergänzungen nachgepflegt (Stand 09.03.2017):

  • zutun.de von der zuutuun.de internet GmbH in Osnabrück ist ein Webservice und findet aktuelle Stellenangebote aus sämtlichen Quellen: Große Jobbörsen, Nischenjobbörsen, regionale Schwarze Bretter und Social-Media-Kanäle wie zum Beispiel Twitter und Xing. Die Suche kann auch eingeschränkt werden. Zudem können Ausbildungsstellen und Studienjobs separiert werden und der Suchort kann eingeengt werden. Per E-Mail kann man sich für den "Jobalarm" kostenlos registrieren und sich so voreingestellte Suchergebnisse senden lassen.
    https://zutun.de
  • Interamt.de ist ein Stellenportal des öffentlichen Dienstes. Der Anbieter Deutsche Telekom AG bietet eine Stellensuche mit Filterfunktionen und Stellenbörse für Praktika und Jobs für Berufseinsteiger mit oder ohne Registrierung an. Die Registrierung bietet das Speichern eigener Suchprofile und die wahlfreie Freigabe der eigenen Bewerbungsdaten für Initiativbewerbungen (anonym). Auch Karrieretipps für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche sowie Ausführungen für Interessierte am öffentlichen Dienst finden sich in dem Portal.
    https://www.interamt.de/
    Bei
    www.interamt-experience.de berichten zudem Mitarbeiter/innen über ihre unterschiedlichen Karrieren im öffentlichen Dienst. (Anbieter: Vivento, Deutsche Telekom AG)
  • IfT-Fachmessen: Das IfT Institut für Talententwicklung Mitte GmbH, Eichenbrink 7, 30453 Hannover, bietet unter der Schirmherrschaft u.a. der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, MdB und der Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Frauke Heiligenstadt einige Eltern+Schülertage für die Berufswahl und Fachmessen für Ausbildung+Studium an unter dem Motto
    "
    Finde Deinen Weg aus dem Berufe-Labyrinth Deine Talente entwickeln!":

    7. parentum Hannover
    http//www.parentum.de

    Samstag, 25. März 2017, 9 – 13 Uhr, Eintritt frei!
    Ort: Berufsbildende Schule 11, Andertensche Wiese 26, 30169 Hannover
    Der Veranstalter unterstützt Eltern und ihre Kinder mit einem vielfältigen Rahmenprogramm und interessanten Ausstellern bei der Berufsorientierung und dem Bewerbungsprozess.
    Die parentum hält folgende Angebote für die Besucher bereit:
    - 10 Vorträge (z.B. zu Auslandsaufenthalte, Berufsorientierung, Studienwahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch)
    - Workshops zu Berufs- und Studienwahl sowie zum Einstellungstest
    - Talkrunde „Mein Weg ins Studium – Schüler fragen, Studenten antworten“
    - Bewerbungsforum (Berufswahltest, Bewerbungsfotos, Bewerbungsmappencheck und simulierte Vorstellungsgespräche)
    - Berufe-Parcour (Exponate, Ausprobierstationen etc. zur Vorstellung einzelner Berufe)
    - Vorstellung von Berufsbildenden Schulen
    - Informationen zum Ehrenamtlichen Engagement
    Im Vorfeld können Gesprächstermine mit den Ausstellern über die Homepage vereinbart werden.
  • Alle IfT-Fachmessen:Veranstaltungen in dieser Reihe in Niedersachsen in chronologischer Reihenfolge:
  • Auf dem Infoportal abitur-und-studium.de der Blue Arrow Media UG (haftungsbeschränkt) in Karlsruhe werden zahlreiche Hilfestellungen und Infos zu Studienwahl, Bewerbung, Studium und Studienformen sowie Studienfinanzierung, Stipendien und BAföG im In- und Ausland gegeben. Darüber hinaus geht es um Informationen zum Abitur und den Weg dorthin. So gibt es einen integrierten Abinoten-Rechner, Abituraufgaben der Bundesländer oder eine Datenbank aller deutschen Oberstufenschulen und Hochschulen.
    Ein Studienwahltest gibt Aufschluss über den passenden eigenen Weg, welche Studiengänge sich bei eigenen Interessenlagen anbieten.
    Eine "Job-Suche" und eine "Praktikums-Suche" bieten Stellengesuche, Vollzeit- / Teilzeit-Jobs und 400-Euro-Jobs / Mini-Jobs für Hochschulabsolventen und Studenten sowie Praktikumsplätze.
    Nach eigenen Angaben nutzen täglich 5000 Schüler/-innen und Stuedieninteressierte das Portal, das dezente Werbung einblendet.
    Das Angebot umfasst zusätzlich die Registrierung für einen kostenlosen Newsletter. Das Portal bietet jedoch leider keine sichere Verbindung (https), die Abfragen wie auch die Newsletterbestellung werden damit nicht vertraulich übertragen!
    http:///www.abitur-und-studium.de
  • Mit dem Portal JOBworld ist mit Internext GmbH in Karlsruhe ein deutscher Anbieter am Markt. Hiermit lassen sich Jobs aus über 50 Stellenbörsen gleichzeitig durchsuchen. Die Registrierung erfolgt inzwischen mit dem erforderlichen verschlüsselten Sicherheitsstandard des HTTPS-Protokolls. (Der Betreiber hat damit sehr schnell auf unsere Empfehlung reagiert!)
    Es gibt die Funktionen: a) Alle Jobs der wichtigen Stellenbörsen durchsuchen, b) kostenlosen Mail-Alert für individuell ausgesuchte Jobs aktivieren, c) Stellensuche in täglich über 10.000 neuen Jobs -
    https://www.jobworld.de/
  • Mit Jobbydoo kann man nach Tausenden von Ausbildungsplätzen und Stellenangeboten in Deutschland (bundesweit) oder begrenzt auf Niedersachsen suchen. Die Plattform des italienischen Anbieters Fabulabs S.p.A. aggregiert Stellenangebote von allen deutschen Karriere-Seiten, Jobbörsen und Personalvermittlungen und bietet zusätzliche Filteroptionen und benutzerfreundliche Sortiermöglichkeiten z.B. nach Unternehmen/ Personladienstleistern oder Vertragsart. Der Dialog erfolgt über eine https-Verschlüsselung. Die Nutzung ist kostenlos.
    https://www.jobbydoo.de/
  • Die Metasuchmaschine Jooble de.jooble.org wird zur Verfügung gestellt von Firma Ladoburn Europe LTD mit Sitz in Limassol auf Zypern.
    Man erzielt mit erweiterten Suchoptionen (
    http://de.jooble.org/wide-search) und zusätzlich eingrenzenden Filtern Trefferlisten mit Stellenanzeigen aus mehr als 300 Stellenbörsen, die in Deutschland bekannt sind. Der Zugriff erfolgt lt. Firmenangabe auf "sämtliche Arbeitsvermittlungsportale in Deutschland".
    Optional sucht Jooble auch international in weltweit 61 Ländern.
    Die Ergebnisse werden durch eine Dublettenerkennung gefiltert, dadurch wird jedes Stellenangebot, das auf mehreren Seiten veröffentlicht ist, nur einmal in Jooble angezeigt.
    Das Angebot umfasst zusätzlich die Registrierung für einen jederzeit änderbaren, kostenlosen Job-Newsletter.
    Das Portal bietet leider keine sichere Verbindung (https), die Abfragen werden damit nicht vertraulich übertragen!