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Frauen in der Gewerkschaft der Polizei

Meinung der GdP-Frauen gefragt

Die Delegierten der 6. Bundesfrauenkonferenz stellen ihre Forderungen vor. Foto: GdP
Die Delegierten der 6. Bundesfrauenkonferenz stellen ihre Forderungen vor. Foto: GdP
Seit über 30 Jahren setzt sich die Frauengruppe der Gewerkschaft der Polizei aktiv für die Belange der weiblichen Beschäftigten in der Polizei ein. Das Ziel ist, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen im Alltag zu verbessern.

Waren die Themenschwerpunkte anfänglich stark auf die berufliche Situation der Kolleginnen in der Polizei fokussiert, sind im Laufe der Jahre wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben hinzugekommen. Die Kompetenz der Bundesfrauengruppe ist anerkannt, und sie ist fachkundige Ansprechpartnerin für politische Parteien, gewerkschaftliche Gremien und Organisationen. Die GdP-Frauen arbeiten im Deutschen Gewerkschaftsbund, den Einzelgewerkschaften und beim Deutschen Frauenrat mit. Durch die intensiven Kontakte zu demokratischen Parteien und Organisationen gelingt es uns, die frauenpolitischen Themen wie Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, Führen in Teilzeit, Gleichstellungsgesetze und vieles mehr voranzubringen.

Jede Frau, die Mitglied der GdP ist, gehört der Frauengruppe an und kann sich aktiv an der Arbeit in ihrem Landesbezirk beziehungsweise der Bundespolizei oder des Bundeskriminalamtes beteiligen. Auch für Beratung und Hilfe stehen die Frauen der GdP als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Mit über 46.000 Mitgliedern stellt die Frauengruppe fast ein Viertel der GdP-Mitglieder. Die GdP-Frauen - unabhängig ob Beamtin oder Tarifbeschäftigte - sind durch ihre fachlich fundierte Tätigkeit nah an den Problemen der Zeit und greifen sowohl gesellschaftliche Probleme unter polizeilichen Aspekten als auch im Hinblick auf Frauen- und Gesellschaftspolitik auf.

Ein langer und steiniger Weg (Die Postkartenmotive als Download)

Es fiel nicht einfach vom Himmel - das Frauenwahlrecht. Es musste von den Frauen hart erkämpft werden. Erst am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft.

Als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung spricht am 19. Februar 1919 die Sozialdemokratin Marie Juchacz aus Berlin: "Ich möchte hier feststellen ..., dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa in dem althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist." (Quelle: Wikipedia)

In diesem Jahr können wir auf „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zurückblicken. Die Frauengruppe der GdP würdigt dieses Jubiläum mit dem Slogan „Wer nicht wählt hat keine Wahl“. Die drei verschiedenen Motive der Postkarten – teilweise mit Forderungen bedruckt – sollen unsere Kolleginnen aber auch unsere Kollegen animieren, wählen zu gehen. Neben den politischen Wahlen der Parlamente rufen wir auch dazu auf an den Personalratswahlen, Jugend- und Auszubildendenwahlen, Wahlen der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretungen teilzunehmen.
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