Zum Inhalt wechseln

GdP zu am Freitag beginnender Münchner Sicherheitskonferenz

Malchow: Professionelle Polizeiarbeit Garant für hohe Sicherheit bei Politgipfeln

GdP-Betreuungseinsätze, wie beim OSZE-Außenministertreffen in Hamburg im Dezember 2016, sind seit vielen Jahren geübte und bei Kolleginnen und Kollegen beliebte Praxis. Foto: Holecek
GdP-Betreuungseinsätze, wie beim OSZE-Außenministertreffen in Hamburg im Dezember 2016, sind seit vielen Jahren geübte und bei Kolleginnen und Kollegen beliebte Praxis. Foto: Holecek
Potsdam/Berlin.

Vor allem in außenpolitisch unruhigen Zeiten seien Treffen hochrangiger Politiker auch außerhalb des offiziellen Protokolls von großer Bedeutung, verteidigte der Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, den großen polizeilichen Aufwand rund um die am Freitag beginnende Münchner Sicherheitskonferenz. Am Rande der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder in Potsdam erklärte der GdP-Chef, dass die Polizei alles in ihrer Macht stehende tun werde, um in München sowohl die Sicherheit der hochrangigen Gäste zu gewährleisten als auch das in der Verfassung verbriefte Recht auf friedliche Demonstrationen.

Hohe Einsatzbelastung - leistungsgrechte Bezahlung?

Malchow betonte: „Dass Deutschland sehr oft gerade auch in unsichereren Zeiten nahezu weltweit als Austragungsort solcher Treffen geschätzt wird, hat auch mit dem hohen Standard der Organisation und der Sicherheit zu tun. Trotz der hohen Einsatzbelastung unserer Kolleginnen und Kollegen sind alle 4.000 Einsatzkräfte mit großen Engagement bei der Sache. Der OSZE-Gipfel in Hamburg, das heute zu Ende gegangene G20-Außenministertreffen in Bonn, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind ohne Zwischenfälle verlaufen. Schon jetzt bereiten wir uns mit Hochdruck auf das G20-Gipfeltreffen in wenigen Monaten in Hamburg vor. Um auf diesem hohen Niveau Sicherheit zu gewährleisten, ist es aber auch notwendig, die Polizei personell und technisch angemessen auszustatten. Ebenso hat sie ein Recht auf leistungsgerechte Bezahlung, für die wir hier in Potsdam zur Stunde kämpfen.“

Clemens Murr, für polizeiliche Einsatzlagen im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand verantwortlich, wies auf die umfangreichen Betreuungsmaßnahmen rund um den Einsatz hin, die die Gewerkschaft der Polizei leiste: „Wir überlassen die Versorgung und das seelische Wohl der Kräfte vor Ort nicht allein dem Dienstherrn. Unsere Kolleginnen und Kollegen schätzen seit vielen Jahren, dass unsere Betreuerinnen und Betreuer sich mit kleinen Erfrischungen und einem offenen Ohr rund um die Uhr um sie kümmern.“
This link is for the Robots and should not be seen.