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DEUTSCHE POLIZEI (DP)

Die Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft der Polizei

Die DEUTSCHE POLIZEI können eingeloggte Nutzer des GdP-Mitgliederbereichs bereits direkt nach dem Redaktionsschluss und vor dem Versand der Printausgabe online als pdf-Datei lesen. Die DP-Landesjournale werden seit der September-Ausgabe 2011 zu Monatsbeginn ergänzt und stehen dann allen Nutzern ebenfalls als pdf-Download bereit.

Seit dem 1. Januar 1952 erhalten die Mitglieder der GdP die DEUTSCHE POLIZEI (DP) regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats. Darüber hinaus gehören etliche Vertreter aus Politik, von Verbänden und Institutionen zum Verteiler der Zeitschrift. Elektronisch eingestellt ist die DP seit März 2000.

Neben Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur aktuellen Gewerkschaftspolitik greift die DP insbesondere Themen auf, die sich mit der besonderen Interessenlage ihrer Mitglieder befassen – vom Arbeitsschutz bis zur Zukunft der Polizei. Neben dem „Bundesteil“ ist in den Ausgaben jeweils der entsprechende „Landesteil“ (oder das "Bezirksjournal") eingeheftet. Dieser Bereich wird von den Landes- und Bezirksredakteurinnen und -redakteuren in Eigenregie erstellt.

Die aktuelle Ausgabe DEUTSCHE POLIZEI: "Wie viel bleibt im Dunklen? "

Anfang Mai, unmittelbar nach Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2017 durch das Bundesinnenministerium, titelte „Tagesschau.de“: „Zahl der Straftaten sinkt deutlich“. Damit fand sich das Nachrichtenportal in guter Gesellschaft zu vielen weiteren Medien, die weniger Kriminalität in den Überschriften feierten, aber darauf verzichteten, dies an dieser Stelle auf „erfasste Delikte“ zu begrenzen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zeigte sich zufrieden und zog prompt die Schlussfolgerung: „Deutschland ist sicherer geworden“. Regierungspolitiker lobten ihre Politik der vergangenen Jahre und insbesondere die Neueinstellungen bei der Polizei – wenngleich diese Beamtinnen und Beamten sich zum Teil noch als Anwärter im Studium befinden. Bei einem genaueren Blick auf die Statistik fällt unweigerlich auf, dass dieser historische Tiefstand registrierter Kriminalität seit der Wiedervereinigung vor allem auf einem Rückgang erfasster Diebstahlsdelikte und Wohnungseinbruchdiebstähle beruht.

Die Kritik an der PKS als unvollständiges Abbild der Polizeiarbeit ist nicht neu: Das Thema beschäftigt seit vielen Jahren die Kriminologie. Der meiste Unmut findet sich vermutlich aber dort, wo die Statistik entsteht – bei der Polizei.

Die Erfassung von Straftaten basiert generell (wenngleich deliktsabhängig) hauptsächlich auf dem Anzeigeverhalten der Bürger; sind diese nun Opfer/Geschädigte und/oder Zeugen. Somit hängt die Erfassung von Kriminalität häufig von der Entscheidung ab, eine Anzeige zu erstatten – oder eben nicht. Gründe für eine Anzeige können sein, dass man möchte, dass der Täter für das, was er getan hat, bestraft wird, in Zukunft keine ähnliche Straftat mehr begeht, man den Schaden von einer Versicherung ersetzt bekommt oder auch, die Straftat einfach in der PKS registriert wird. Diesem Willen stehen Gründe für den Verzicht auf eine Anzeige entgegen. Die Überzeugung, dass der Täter entweder ohnehin nicht gefasst oder nicht bestraft wird, aber auch Mitleid oder Verständnis für den Täter, lassen Menschen Abstand von der Erstattung einer Anzeige nehmen. Ebenso die Einschätzung, der Schaden sei nicht relevant genug oder der Aufwand einer Anzeige stehe in keinem Verhältnis zur Tat, hält Geschädigte davon ab. Doch auch Angst kann ein Grund sein, warum Menschen nicht zur Polizei gehen, um an ihnen begangenes Unrecht verfolgen zu lassen. Dabei reicht die Angst vor dem Täter über die Reaktionen des Umfeldes bis hin zu einer auf Misstrauen gegen den Staat basierenden Angst gegenüber der Polizei.

Alle Themen der aktuellen Ausgabe:

KURZ BERICHTET Schweizer Polizeigewerkschafter bei der GdP zu Gast, Bundesschiedsgericht mit positiver Bilanz, GdP-Kolleginnen und -Kollegen erörterten Datenschutzfragen, BFA Polizeiverwaltung auf künftige Zeiten vorbereiten, Motorradtreffen im Harz; TITEL/KRIMINALSTATISTIK Zwischen Realität und Erfassung - Kriminalität als Politikum; VERMÖGENSABSCHÖPFUNG Es ist nur gerecht, wenn dem Täter das zu Unrecht Erlangte wieder genommen wird!"; GdP-BUNDESLIGA-TIPPSPIEL Regeländerung belohnt richtige Tordifferenz - Attraktive Preise rund um die Heimspiele des BVB 09; GdP-WM-TIPPSPIEL "Zum Ende hin bin ich sogar sehr nervös geworden."; ARBEITSZEIT DGB-Workshop: Expertenaustausch zu Belastungen durch Schichtarbeit, Modifizierter Vierteldienst "Drei-Viertel"; ARBEITSSCHUTZ PTBS - es kann jeden treffen; SOZIALES Miese Stimmung am Nachmittag; BUNDESKONGRESS-TICKER +++ Delegierten gute Entscheidungsgrundlagen an die Hand geben; RECHT Einführung von Ordnungswidrigkeiten im Polizei- und Ordnungsbehördengesetz Rheinland-Pfalz; GdP INTERN Breite Welle der Anteilnahme und Solidarität; VOM FACH Von Forensik bis Kripo-Praxis - Neue "DIE KRIMINALPOLIZEI" ab Mitte September; KRIMINALITÄT Neue virtuelle und internationale Dimension im Fall "München"; TARIF Endlich wird Leistung honoriert; SOMMERTOUR EVG-Motorradtour stärkt gewerkschaftliche Bindungen; forumLESERMEINUNG; BÜCHER; IMPRESSUM
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