Zum Inhalt wechseln

DEUTSCHE POLIZEI (DP)

Die Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft der Polizei

Die DEUTSCHE POLIZEI können eingeloggte Nutzer des GdP-Mitgliederbereichs bereits direkt nach dem Redaktionsschluss und vor dem Versand der Printausgabe online als pdf-Datei lesen. Die DP-Landesjournale werden seit der September-Ausgabe 2011 zu Monatsbeginn ergänzt und stehen dann allen Nutzern ebenfalls als pdf-Download bereit.

Seit dem 1. Januar 1952 erhalten die Mitglieder der GdP die DEUTSCHE POLIZEI (DP) regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats. Darüber hinaus gehören etliche Vertreter aus Politik, von Verbänden und Institutionen zum Verteiler der Zeitschrift. Elektronisch eingestellt ist die DP seit März 2000.

Neben Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur aktuellen Gewerkschaftspolitik greift die DP insbesondere Themen auf, die sich mit der besonderen Interessenlage ihrer Mitglieder befassen – vom Arbeitsschutz bis zur Zukunft der Polizei. Neben dem „Bundesteil“ ist in den Ausgaben jeweils der entsprechende „Landesteil“ eingeheftet. Dieser Bereich wird von den Landesredakteuren in Eigenregie erstellt.

Die aktuelle Ausgabe DEUTSCHE POLIZEI: "Purer Hass auf die Polizei"

„Wir haben noch nie so ein Ausmaß an menschenverachtender Gewalt erlebt“, heißt es bei der Hamburger Polizei. Stundenlange Gewaltexzesse von mehr als 1.500 Autonomen und Linksextremisten im Schanzenviertel. Die Nacht zum 8. Juli am Rande des G20-Gipfels in der Hansestadt geht als schwarzes Kapitel in die Geschichte ein. Blinde Zerstörungswut, verbunden mit brutalen Attacken von größtenteils vermummten „Krawalltouristen“ aus mehreren Ländern Europas auf Polizistinnen und Polizisten waren an der Tagesordnung. Die erschreckende Bilanz: Mehr als 476 verletzte Kolleginnen und Kollegen seit 22. Juni, darunter etliche mit schweren Verletzungen.

Nicht wenige der insgesamt eingesetzten 21.000 Beamtinnen und Beamten hatten angesichts der bürgerkriegsähnlichen Situation, die Hamburg nach Auskunft der Innenverwaltung in dieser Form noch nicht erlebt hat, Angst um ihre Gesundheit. „Ich hoffe, dass es den verletzten Kolleginnen und Kollegen bald besser geht und wünsche ihnen gute Genesung“, betonte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow unmittelbar nach dem Einsatz.

Malchow zeigte sich entsetzt über den blanken Hass. „Diese Anarchie macht uns fassungslos. So etwas haben wir noch nicht erlebt“, sagte er und stellte mit Blick auf die Gipfeltage klar: „Wer die Schuld für die massiven Ausschreitungen bei der Polizei sucht, stellt sich auf die Stufe mit den Randalierern und Straftätern und macht sich mit ihnen gemein.“ GdP-Vertreter, die tage- und nächtelang vor Ort waren, äußerten sich schockiert: „Die kriminellen Gewalttäter haben kaltblütig den Tod von Polizistinnen und Polizisten in Kauf genommen.“


WEITERE THEMEN:
TITEL/G20 Purer Hass auf die Polizei; TARIF Scheiden tut weh...; BUNDESTAGSWAHL Im DP-Interview: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt und DIE LINKE-Spitzenkandidaten Sarah Wagenknecht und Dietmar Bartsch; ARBEITSSCHUTZ Gewalterfahrung - auch ein Angriff auf die Seele; EINSATZ Massenanfall von Verletzten und Bedrohungsszenarien durch den islamistischen Terrorismus; INTERNATIONAL Vernetzt und kommunikativ - Die GdP in Brüssel; SENIOREN Altbewährt - aber überflüssig?; FORUMLesermeinung; GdP-NACHRICHTEN GdP-Experte berät neuen schleswig-holsteinischen Innenminister; IMPRESSUM