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23.02.2011

Vom 13. bis 16. Februar 2011 fand zum ersten Mal das Kleine Führungstraining der JUNGE GRUPPE (GdP) in Brakel statt.

KLEINE Führungstraining 2011 der JUNGE GRUPPE (GdP)

Ein GROßER Erfolg mit Nachhaltigkeit …!

Die Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Bayern, Berlin und Baden-Württemberg kamen alle mit unterschiedlichen Ansprüchen und persönlichen Motivationen nach Brakel. Sie wollten hinter die Kulissen der Arbeit in der GdP blicken, wollten Informationen erhalten, wie sie besser mitreden können - sie wollen nicht mehr alles einfach hinnehmen - sie wollten lernen gezielt gewerkschaftlich zu helfen und zu unterstützen, quasi die Grundlagen schaffen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Sie wollten aber auch lernen wie die JUNGE GRUPPE (GdP) in den Dienststellen weiter etabliert werden kann, wie sie an sie gestellte Frage richtig und sicher beantworten können, wie sie die die Wünsche der Mitglieder nach außen kommunizieren können und wie sie jungen Kolleginnen und Kollegen aufzeigen können, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Werden alle Punkte zusammengefasst, kann mit guten Gewissen gesagt werden, sie wollten all das lernen, was die Qualität in der JUNGE GRUPPE (GdP) erhöht, damit ihr weiterhin der Stellenwert zugeschrieben wird, den sie verdient. Eine Gewerkschaft, die für die Sorgen und Nöte junger Kolleginnen und Kollegen einsteht.

Den beiden Seminarleiter Dietmar Michael und Torsten Rohde, gaben den Teilnehmern jederzeit die Möglichkeit sich einzubringen und ihre persönlichen Ansprüche an diese vier Tage zu formulieren. Nach einer gekonnten Einführung in die Geschichte und die allgemeinen aktuellen Aufgaben der Gewerkschaft der Polizei, ging es in die Tiefe und es wurden diverse Probleme angesprochen und behandelt.

Wie in jedem demokratisch politischen Vorgehen spielt der Prozess der Veränderung die herausragende Rolle. Entscheiden und Entscheidungen finden in Gruppen ist häufiger leichter gesagt als getan, so dass die Entscheidungsfindung in Gruppe als nächstes auf der Seminarordnung stand. Aber auch die Konfliktfähigkeit wurde gezielt beleuchtet und unter Teilnehmern thematisiert, bis dann schließlich der letzte große Baustein, die Rhetorik, in Angriff genommen wurde. Abschließend hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch ein wenig Zeit, eigene Projekte vorzustellen und länderspezifische Ideen zum Thema Einstellung und Ausbildung zu präsentieren.

Darüber hinaus wurde auch geklärt, warum Führen in unserem gewerkschaftlichen Zusammenhang bedeutet - Verantwortung - zu übernehmen. Jeder hatte an diesem Punkt etwas zu sagen und eine länderübergreifende, konstruktive Diskussion brach los. Des Weiteren konnten sich alle Seminarteilnehmer in Diskussionsrunden darüber äußern, warum es so wichtig ist, als gesellschaftspolitische Kraft gewisse Ziele zu verfolgen und dadurch das Vertrauen der GdP bundesweit mehr und mehr zu etablieren. Der Tatsache, dass die GdP die gebündelte Stimme der Polizei in Deutschland darstellt, kam in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Bedeutung zu. Allen wurde schnell bewusst, dass sich hier im Hotel Kaiserbrunnen eine Menge motivierter Leute getroffen haben, um Anliegen zu besprechen und sich auszutauschen.

Die Teilnehmer des Kleinen Führungstrainings hören interessiert zu. Foto: Rohde


Im weiteren Verlauf wurde analysiert warum es wichtig ist, als Mitglied der JUNGEN GRUPPE (GdP) die Bereitschaft zu zeigen, sich bei manchen Themen auch mal die Zunge zu verbrennen. Denn mit dem Vorwurf, sich als zahnloser Tiger abstempeln zu lassen, der lieber davonläuft, als sich bestimmten Gegebenheiten zu stellen, konnte sich keiner der Anwesenden identifizieren. Alle waren sich letztendlich einig, dass JUNGE GRUPPE (GdP) stattfinden muss und an erster Stelle das Ziel zu verfolgen ist, aus Beitragszahlern, Mitglieder zu machen.

Dass dieses Vorhaben nicht nur in der Neuwerbung eine gewichtige Rolle spielt, sondern auf die langfristig angelegte und richtige Betreuung der Gewerkschaftsmitglieder in der Fläche abzielt, steht außer Frage.

So fand ein länderübergreifender Austausch von Ideen und langfristigen Zielen statt, die jeden Seminarteilnehmer noch mehr motivierte etwas zu bewegen. Denn eins ist klar, in diesen vier Tagen konnte man das überall publizierte und beworbene Gemeinschaftsgefühl leben. Neben den sehr gut organisierten und doch positiv anstrengenden Tagesabläufen, kam es zu weiteren Diskussionen im Nachgang. Die sehr gute Verpflegung im hoteleigenen Restaurant trug dazu bei, dass auch direkt nach dem Festmahl bei einem Nachtisch interessante Gespräche geführt wurden und der Inhalt am nächsten Tag direkt auf der Tagesordnung landete.

Leider wurde allen sehr schnell bewusst, dass es unmöglich ist, das Aufkommen vieler Ideen und Anregungen bis ins kleinste Detail zu diskutieren und zu bewerten. Dazu fehlte auch bei noch so intensiver Vorbereitung und Selektion einfach die Zeit. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, kam es nicht selten zu einem Treffen in der Hotelbar, wo neben der Möglichkeit das eine oder andere Getränk zu konsumieren auch das Kegeln und Dartspielen einen sehr angenehme Abwechslung darstellte.

Im Großen und Ganzen kann das Fazit dieser Veranstaltung nur lauten: Länderübergreifende Netzwerke zu pflegen, sich in Zukunft miteinander vermehrt auszutauschen und darauf zu hoffen, alsbald die Möglichkeit einer Fortsetzung zu bekommen. Denn Bildung ist das höchste Gut, das wir besitzen und hieran müssen wir als JUNGE GRUPPE (GdP) weiter festhalten.

Johannes Schwarz - JUNGE GRUPPE (GdP) Thüringen

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