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Anhaltende Diskussionen angesichts des 9-Euro-Tickets

Sondernetzkarte: Der GdP-Faktencheck

München.

Wir könnten also schon fordern, dass die Sondernetzkarten auch auf 9 € reduziert werden. Man könnte aber aufgrund der Fakten bei Bedarf auch einfach anerkennen, dass man seit Jahren durch die Sondernetzkarte einen finanziellen Vorteil hat, und andere Forderungen langfristig sehr viel mehr für unsere Geldbeutel bringen.

Natürlich könnten wir einfach Forderungen auf ein Blatt Papier schreiben nur weil ihr die gerade lesen wollt.
Wir könnten euch aber auch die Fakten erklären und verständlich machen, warum eine solche Forderung zwar kurzfristig für eine minimale Erleichterung im Geldbeutel sorgen würde, aber langfristig für uns alle nachteilig und teuer wäre.
Ihr habt die Wahl!

Fakt ist:

  • Die Sondernetzkarte ist von Beschluss des Bundes nicht umfasst, da es sich hierbei um einen Vertrag zwischen dem StMI und der MVV handelt, welcher unabhängig von Tarifbestimmungen abgeschlossen wurde.
  • Sondernetzkarteninhaber fahren seit 1992 zu einem extrem vergünstigten Eigenanteil, welcher aus dem Haushalt der Polizei nicht unerheblich bezuschusst wird.
  • Eine Reduzierung des Eigenanteils auf 9 € würde mittel- und langfristig zu Lasten von wesentlichen Themen wie Ballungsraumzulage, Familienzuschlag, Stellenhebungen, Stellenmehrungen oder künftigen Tarifabschlüssen gehen.
  • Gleichbehandlung kann man nicht immer nur zum eigenen Vorteil auslegen.

Wir könnten also schon fordern, dass die Sondernetzkarten auch auf 9 € reduziert werden. Man könnte aber aufgrund der Fakten bei Bedarf auch einfach anerkennen, dass man seit Jahren durch die Sondernetzkarte einen finanziellen Vorteil hat, und andere Forderungen langfristig sehr viel mehr für unsere Geldbeutel bringen.

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