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Senioren in der GdP

Das Berufsleben ist zu Ende. Das Gewerkschaftsleben aber noch lange nicht. Pensionierte Mitglieder bzw. Rentner/innen sind in unserer GdP bestens aufgehoben.

Die Landesseniorengruppe organisiert die Senioren der GdP. Das sind Pensionäre, Rentner und in der Ruhefase befindliche Kollegen die Altersteilzeit in Anspruch nehmen. Sie informiert über neue Bestimmungen im Versorgung- und Fürsorgerecht. Organisiert in den Bezirks- und Kreisgruppen ( Reviergruppen) die Senioren der GdP und führt dort ein vielfältiges gesellschaftliches Gruppenleben durch. Dazu gehören gemeinschaftliche Reisen, Feiern und gemeinsame Besuche von Veranstaltungen. Die Seniorengruppen arbeiten auf örtlicher Ebene in der Seniorenvertretungen bei den Kommunen und in den Regionen des DGB in den Senioren- Arbeitskreisen mit.

Die Seniorengruppe (Bund) berät den Geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP in Versorgungsrechtsfragen, in seniorenspezifischen Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der Sozialpolitik.

Denn die GdP macht frisches Programm für "ihre" Senioren. Die vielfältigen Angebote für Senioren zeigen es und betonen die Stellung, die Mitglieder im Ruhestand weiterhin in der Gewerkschaft der Polizei einnehmen. Zu den Angeboten gehören z.B. Reisen, Bildungsveranstaltungen, Freizeitaktivitäten - und vieles mehr. Denn die Kreisgruppen, die unsere Senioren betreuen, lassen sich eine Menge einfallen.

GdP-Arbeit nicht ohne Senioren - Senioren gestalten die Zukunft mit

Der Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand stellt eine große Veränderung und eine ernste Herausforderung dar:


Eine neue Lebensphase beginnt.

Die in der Zeit davor positiv empfundene Vorstellung, endlich Zeit für Familie, Hobbys, Haus, Reisen und Kultur zu haben und diese neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen genießen zu können, wird in der Realität nicht uneingeschränkt erreicht.

Nach einer ersten Zeit der Urlaubsstimmung werden die Menschen oft von zunehmend auftretender Leere, Langeweile und Frustration überrascht und geplagt.

Sie erleben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und vermissen sinnvolle herausfordernde Aufgaben, in der sie ihre Kompetenzen nutzbringend einbringen können. Sie vermissen Bestätigung, Anerkennung und soziale Kontakte und häufig fehlt auch eine richtunggebende und stabilisierende Tagesstruktur.

Besonders wer im Beruf sehr aktiv und zielorientiert an wichtigen Entscheidungen beteiligt und in seiner Position gesellschaftlich angesehen war, erlebt diese Veränderung eventuell als eine manifeste Sinnkrise.

Auch in Familie und Partnerschaft entstehen häufig Schwierigkeiten. Solche gravierenden Veränderungen im Lebensrhythmus, im sozialen Gefüge und auch in der Selbstwertwahrnehmung führen den Einzelnen nicht selten in eine Situation der Überforderung.

Wie kann man derartiges Vorbeugen und Verhindern?

Eine gute und wirksame Medizin dagegen ist, aktiv in der Gewerkschaft mitzuarbeiten, sich aktiv in die Seniorengruppen der Bezirksgruppen einbringen. Hier in unserer Gewerkschaft ist man gut aufgehoben und in fast allen Lebensfragen gibt es Hilfe und Unterstützung. Gerade unter Gleichgesinden ist eine Lösung zu Problemen leichter zu finden, da die meisten schon die verschiedensten Erfahrungen mit gleichgelagerten Problemen hatten.

Viele sagen, ich bin jetzt aus dem Berufsleben ausgeschieden, wozu brauche ich eigentlich noch eine Gewerkschaft. Gerade jetzt ist es in vielschichtigen Fragen von großer Bedeutung, Mitglied in der Gewerkschaft zu sein. Hier wird dir auf jedem Fall geholfen, hier kannst du dich geborgen fühlen. Dass es so wird, bedeutet aber auch eine verantwortungsvolle gewerkschaftliche Arbeit in den Bezirksgruppen. Hier wird der Grundstein gelegt, damit Kolleginnen und Kollegen, welche vor dem Schritt in den Ruhestand oder der Rente stehen, ihre weitere Heimstätte in der Gewerkschaft sehen.

In der Vergangenheit musste man feststellen, dass die Kolleginnen und Kollegen in der Vorbereitung auf den Ruhestand in den meisten Fällen allein gelassen wurden. Da reicht es nicht, dass man am Tag der Verabschiedung der Kollegin oder dem Kollegen eine Urkunde oder ein kleines Erinnerungsgeschenk überreicht. Die Kolleginnen und Kollegen sollten schon langfristig vor der Ruhestandversetzung intensiv betreut werden, die Möglichkeiten über aktive Beteiligung an der gewerkschaftlichen Tätigkeit in der Bezirksgruppe aufgezeigt und so das Interesse an der Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft in der Gewerkschaft geweckt werden.

Die Vorstände der Bezirksgruppen dürfen nicht aus der Verantwortung genommen werden, wenn ein Mitglied in den Ruhestand versetzt wird. Weiterhin hat die Seniorin oder der Senior nach wie vor die gleichen Rechte und Pflichten, die gemäß der Satzung der GdP Sachsen – Anhalt jedem Mitglied zustehen. Die BG- Vorstände sollen die Erfahrungen der gestandenen ausgeschiedenen Gewerkschaftsmitglieder mit zur Gestaltung ihrer gewerkschaftlichen Arbeit nutzen.

Der neu gewählte Vorstand der Seniorengruppe wird sich intensiv dafür einsetzen, dass gemeinsam mit den Vorständen der Bezirksgruppen, die Seniorenarbeit inhaltlich neu ausgerichtet wird, damit die Zahl der Austritte reduziert werden kann.

Aktuelle Informationen für unsere Senioren

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