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TVöD – Spitzengespräch mit Vertretern der TdL über ein neues Tarifrecht in den Bundesländern

Berlin:.

Das erste Gespräch mit der TdL nach den im April 2005 gescheiterten Gesprächen wurde auf Grundlage des nunmehr vorliegenden TVöD geführt. Um die weiteren Gespräche inhaltlich vorzubereiten, wurden Arbeitsgruppen vereinbart.

In einem Spitzengespräch zwischen Mitgliedern der Gewerkschaften und Vertretern der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) am 28. September 2005 wurde sich über ein Verfahren verständigt, nach dem über die Einführung eines neuen Tarifrechts auch für die Länder Gespräche geführt werden sollen.

Dieses erste Gespräch mit der TdL nach den im April 2005 gescheiterten Gesprächen wurde auf Grundlage des nunmehr vorliegenden TVöD geführt.

Aufgrund der schwierigen Finanzsituation im Gesundheitsbereich ist die Sicherung der Verteilungsgerechtigkeit für die Gewerkschaftsseite ein hohes Gut. Ein Auseinanderdividieren der Beschäftigten zugunsten einiger Weniger wird es nicht geben. Durch die Gewerkschafts-VertreterInnen wurde deutlich gemacht, dass weitere Verhandlungen mit dem Marburger Bund eine positive Entwicklung der Gespräche zur Einführung eines neuen Tarifrechts behindern.

Um die weiteren Gespräche inhaltlich vorzubereiten und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, wurden Arbeitsgruppen vereinbart, die bestimmte Aspekte eines neuen Tarifrechts anhand der länderspezifischen Regelungsnotwendigkeiten verhandeln. Die Arbeitsergebnisse dieser Gruppen dienen der Vorbereitung der weiteren Gespräche und Verhandlungen auf der Spitzenebene. Ein weiteres Spitzengespräch ist für November vorgesehen.

Die Verhandlungsbereitschaft der Länder zeigt, dass sich die Aktivitäten der letzten Wochen und Monate gelohnt haben und ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Tarifrecht für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst gegangen werden kann.


GdP Mecklenburg-Vorpommern
- Internet Redaktion -

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