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Bundespolizei See

Besondere Aufgabenfelder der Bundespolizei See – Standorte: Cuxhaven, Neustadt in Holstein und Warnemünde

Die Hauptaufgabe der Bundespolizei See ist die grenzpolizeiliche Überwachung der Schengen-Außengrenzen und Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs auf See sowie die polizeilichen Ermittlungen von Straftaten mit maritimen grenzpolizeilichem Hintergrund.

Der Umweltschutz umfasst die polizeiliche Überwachung/Kontrolle des Schiffsverkehrs bzgl. des Einleitens von Schadstoffen ins Meer durch Seestreifen und tägliche Überwachungsflüge in der Nordsee sowie Ermittlungen bei Straftaten gegen die Umwelt außerhalb des Küstenmeeres.

Die Polizeivollzugsbeamten der Bundespolizei See sind für Notsituationen auf See speziell in Erster Hilfe, Brandbekämpfung und Leckabwehr ausgebildet und unterstützen bei Seenotfällen.

Im Rahmen der Schifffahrtspolizei übernimmt die Bundespolizei See auf der Grundlage der nationalen Regelungen für die zuständige Behörde die Überwachung/Kontrolle des Seeverkehrs bzgl. der Einhaltung der schifffahrtpolizeilichen Bestimmungen außerhalb des Küstenmeeres.

Weitere Aufgaben sind, der lagebedingte Schutz- und Begleitmaßnahmen von Nukleartransporten, Militärtransporten und Kreuzfahrtschiffen sowie die grenzpolizeiliche Überwachung der Offshore-Windparks (OWP) und Offshore-Verkehr. Darüber hinaus gehören auch die Aufgaben nach dem Bundesberggesetz, Kabeltrassen der OWP Forschungshandlungen, Pipelines etc. zum Aufgabenspektrum der Bundespolizei See.

Im Rahmen der nationalen Zusammenarbeit gehört auch der Aufgabenbereich der gemischten Besatzungen mit der Bundeszollverwaltung zum Aufgabenbereich der BPOL SEE.

Die Unterstützung der griechischen Küstenwache bei der Überwachung der griechisch-türkischen Seegrenze gehört vom 1. März 2016 bis mindestens zum 31. Dezember 2019 zum internationalen Aufgabenbereich Bundespolizei See.
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