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Innenstaatssekretär Torsten Geerdts beim Landesfachausschuss Wasserschutzpolizei (WSP)

„Wasserschutzpolizei muss stabiler Anker der Maritimen Sicherheit sein!“

Kiel.

Auf Einladung des Landesfachausschusses Wasserschutzpolizei trafen sich der Fachausschussvorsitzende Bernd Möller, Beisitzerin WSPR Kiel Melanie Riedel und der Stellvertretende Landesvorsitzende Andreas Kropius am heutigen Freitag mit dem Staatssekretär. In einem intensiven, konstruktiven Gespräch wurden die aktuellen Themen der Wasserschutzpolizei erörtert.

Zu den Themen zählten unter anderem:
  • Wertschätzung/Identitätssteigerung/Motivation beispielsweise durch Rückübertragung von Aufgabenfeldern wie einer eigenständige Öffentlichkeitsarbeit oder der Bearbeitung der Eigentumskriminalität „Rund ums Sportboot“
  • Verbesserung der Nachwuchsgewinnung im externen maritimen Bereich sowie im internen schutzpolizeilichen Bereich durch Anreize wie zum Beispiel Einstiegsamt A 10 oder Zweigeteilte Laufbahn
  • Helgoland als gesamtpolizeiliche Aufgabe z. B. Berücksichtigung im Bäderdienstkonzept der Landespolizei und Garantie von Wunschdienstorten bei mehrjähriger Verwendung auf der Insel
Begriffe wie „Bürgernahe Polizei“ und gute Präventionsarbeit müssen auch für den wasserschutzpolizeilichen Bereich gelten. Deshalb müsse auch wieder über die Standorte gesprochen werden, die dem Reformprozess zum Opfer fielen. Insbesondere die Aufgabe der Standort in Rendsburg, Heiligenhafen und Büsum hatten sowohl GdP als auch Personalräte sehr kritisch bewertet, so der Landesfachausschussvorsitzende.

Der Innenstaatssekretär zeigte sich bei der Standortdiskussion aufgeschlossen, und es wurde vereinbart, dieses Thema in weiteren Gesprächen zu vertiefen. Weitere Personalreduzierungen schloss er aus. „Die Wasserschutzpolizei muss stabiler Anker der maritimen Sicherheit in Schleswig-Holstein sein“, unterstrich Torsten Geerdts abschließend.