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Mahnwache für erstochene Polizistin

Gewaltbereitschaft steigt rasant

Hilden.

Mit einer Mahnwache will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am heutigen Donnerstag die Trauerfeier und die anschließende Beisetzung der am 27. Februar 2000 von einem 27-jährigen Mazedonier in Remscheid ermordeten Polizeiobermeisterin, Kirsten Späinghaus-Flick, begleiten.

Der Bundesvorsitzende der GdP, Norbert Spinrath: "Der unfassbare und tragische Tod unserer jungen Kollegin hat mich schwer erschüttert. Ihren Angehörigen gilt mein tief empfundenes Mitgefühl." Er sei davon sehr betroffen, mit welcher Skrupellosigkeit und Kälte der Täter die Polizeibeamtin tötete. Polizistinnen und Polizisten müssten sich mittlerweile darauf vorbereiten, jederzeit und allerorten in lebensbedrohliche Lagen zu geraten. Die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft steige rasant, so Spinrath in Hilden.

Die Mahnwache wird am Donnerstag, 2. März 2000, zwischen 10.00 und 14.00 Uhr stattfinden. Die trauernden Kolleginnen und Kollegen werden sich in direkter Nähe zum Tatort an der Albrecht-Thaer-Straße/Röntgenstraße in Remscheid versammeln. An der Mahnwache und den Trauerfeierlichkeiten werden neben dem GdP-Bundesvorsitzenden Norbert Spinrath auch der nordrhein-westfälische GdP-Landesvorsitzende, Werner Swienty, und der Landesvorsitzende der JUNGE GRUPPE in der GdP, Jens Hink, teilnehmen.