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Frauen- und Gleichstellungspolitik in der Gewerkschaft der Polizei

Die Polizei ist in den vergangenen Jahren weiblicher geworden. Frauen reden und entscheiden mit. Die Kolleginnen wissen: Ihre Chancen im Beruf werden sich nur verbessern, wenn sie sich selbst für ihre Anliegen stark machen!

Die Delegierten der 6. GdP-Bundesfrauenkonferenz im Frühjahr 2014 stellen ihre Forderungen vor. Foto: GdP/Hagen Immel
Die Delegierten der 6. GdP-Bundesfrauenkonferenz im Frühjahr 2014 stellen ihre Forderungen vor. Foto: GdP/Hagen Immel
Seit über 25 Jahren setzt sich die Frauengruppe der Gewerkschaft der Polizei aktiv für die Belange der weiblichen Beschäftigten in der Polizei ein.

Waren die Themenschwerpunkte anfänglich stark auf die berufliche Situation der Kolleginnen in der Polizei fokussiert, sind im Laufe der Jahre wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben hinzugekommen. Die Kompetenz der Bundesfrauengruppe ist anerkannt und sie ist fachkundige Ansprechpartnerin für politische Parteien, gewerkschaftliche Gremien und Organisationen.

Jede Frau, die Mitglied der GdP ist, gehört der Frauengruppe an und kann sich aktiv an der Arbeit in ihrem Landesbezirk beziehungsweise der Bundespolizei oder des Bundeskriminalamtes beteiligen. Auch für Beratung und Hilfe stehen die Frauen der GdP als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Die GdP-Frauen sind gefragte Ansprechpartnerinnen auf Bundesebene oder auf Landes- und Bezirksebene. Unabhängig davon, ob es um Gleichstellungsgesetze, Entgeltgleichheit, Sozialpolitik oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, die Meinung der GdP-Frauen ist gefragt. Und sie greifen darüber hinaus eigenständig Themen auf.

Mit knapp 39.000 Mitgliedern stellt die Frauengruppe fast ein Viertel der GdP-Mitglieder. Die GdP-Frauen arbeiten im Deutschen Gewerkschaftsbund, den Einzelgewerkschaften und beim Deutschen Frauenrat mit. Die GdP-Frauen unterhalten intensive Kontakte zu demokratischen Parteien und Organisationen, um auch dort die frauenpolitischen Themen voranzubringen.

Die GdP-Frauen – unabhängig ob Beamtin oder Tarifbeschäftigte – sind durch ihre fachlich fundierte Tätigkeit nah an den Problemen der Zeit und greifen sowohl gesellschaftliche Probleme unter polizeilichen Aspekten als auch im Hinblick auf Frauen- und Gesellschaftspolitik auf.