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GdP beantragt Sondersitzung des DGB-Bundesvorstandes

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat eine Sondersitzung des DGB-Bundesvorstandes beantragt, mit dem Ziel, wieder eine geschlossene Vorgehensweise der Einzelgewerkschaften zu den Reformvorhaben der Bundesregierung zu vereinbaren.

Nachdem am Freitagvormittag die Gewerkschaften IGBCE, TRANSNET und NGG eine eigene Kompromisslinie zur Agenda 2010 angekündigt haben, befürchtet die GdP, dass der offenkundige Konflikt innerhalb des DGB Gegenstand der Diskussionen auf dem Sonderparteitag der SPD sein werde.

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Ich erkenne das Bemühen der Kollegen Schmoldt, Hansen und Möllenberg mit Respekt an, die Gewerkschaftsbewegung in der aktuellen öffentlichen Diskussion aus der Sackgasse zu führen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Meinungsbildungsprozess innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes Gegenstand des Sonderparteitages der SPD wird. Da gehört er nicht hin.“ In einem Schreiben an den DGB-Vorsitzenden hat die Gewerkschaft der Polizei vorgeschlagen, nach Abschluss der Diskussionen in der Regierungspartei eine gemeinsame Haltung aller DGB-Gewerkschaften zu dem dann zu erwartenden Regierungsentwurf zu erarbeiten.“