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DGB-Vorsitzender Michael Sommer will Beamtenpolitik mehr Gewicht verleihen

Gast des GdP-Bundesvorstandes: DGB-Chef Michael Sommer
Nürnberg/Berlin.

Die beamtenpolitische Vertretungsarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) soll im Bund und in den Ländern verbessert werden. Das versicherte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer in einer Sitzung des Bundesvorstandes der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im September in Nürnberg.

 



Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Foto: Rüdiger Holecek
 
Nachdem die DGB-Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine intensivere Zusammenarbeit beschlossen hatten, waren in den DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (öD), GdP und GEW, Bedenken um das beamtenpolitische Gewicht des DGB laut geworden.

Der DGB-Chef appellierte daran, gemeinsam die schwere Besoldungsrunde 2008 zu bewältigen. Dabei wolle er die Beamtenpolitik stärker an sein Amt als Vorsitzender binden. Auch solle die beamtenpolitische Vertretung des DGB in den Ländern zur Unterstützung der regionalen DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes verstärkt werden.