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GdP-Vorsitzender Malchow: Auch Deutschland ist vom Terroranschlag in Istanbul getroffen

Berlin. „Der Terrorangriff auf den Istanbuler Flughafen hätte sich in jedem Land ereignen können. Mit seinen vielen türkischstämmigen Einwohnern ist auch Deutschland getroffen. Unsere Trauer gilt den Opfern und unsere Wünsche begleiten die Verletzten. Es ist an der Zeit, nationale Interessen hinter die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus zurückzustellen, “ sagte […]

OM_cut_630Berlin. „Der Terrorangriff auf den Istanbuler Flughafen hätte sich in jedem Land ereignen können. Mit seinen vielen türkischstämmigen Einwohnern ist auch Deutschland getroffen. Unsere Trauer gilt den Opfern und unsere Wünsche begleiten die Verletzten. Es ist an der Zeit, nationale Interessen hinter die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus zurückzustellen, “ sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Mittwochmorgen in Berlin.

„Diese abscheuliche Tat zeigt einmal mehr, dass die Zivilisationen zusammenrücken müssen, statt sich immer fremder zu werden. Die Sicherheitsbehörden können die Herausforderung durch den Terrorismus nur bestehen, wenn seine Bekämpfung auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Ziele geschieht. Polizeiliche Zusammenarbeit setzt politische Einigung zwingend voraus.“ so Malchow weiter.

Auch in Deutschland könne sich jederzeit ein solcher Anschlag ereignen. Malchow: „Obwohl meine Kolleginnen und Kollegen alles Erdenkliche tun, um Anschlagsplanungen im Vorfeld zu erkennen und zu durchkreuzen, fragen wir uns alle, wie lange das noch gut geht. Alle geplanten Verbesserungen im Kampf gegen den Terror bleiben letztlich wirkungslos, wenn nicht genügend erfahrene Ermittler auf allen Ebenen vorhanden sind, die sich auch langfristig mit Strukturen und Tätergruppierungen befassen können.“

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