Zum Inhalt wechseln

Zunehmende Anzahl an Wohnungseinbrüchen ist Folge mangelhafter Grenzsicherung

Am Mittwoch dieser Woche stellt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik vor, die einen deutlichen Anstieg der Einbruchsdiebstähle dokumentiert. Der alarmierende Anstieg an Wohnungseinbrüchen ist nach unserer Einschätzung eine klare Folge des Wegfalls der Grenzkontrollen. Das bestätigt die Auswertung von Täterprofilen. „Nach Erkenntnissen der Kriminalämter ist der Anstieg der Wohnungseinbrüche besonders auf das organisierte [...]

Bild: Rike_pixelio.de

Bild: Rike_pixelio.de

Am Mittwoch dieser Woche stellt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik vor, die einen deutlichen Anstieg der Einbruchsdiebstähle dokumentiert. Der alarmierende Anstieg an Wohnungseinbrüchen ist nach unserer Einschätzung eine klare Folge des Wegfalls der Grenzkontrollen. Das bestätigt die Auswertung von Täterprofilen.

„Nach Erkenntnissen der Kriminalämter ist der Anstieg der Wohnungseinbrüche besonders auf das organisierte Vorgehen internationaler Banden, vor allem aus Ex-Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien, zurückzuführen. Damit bestätigen sich leider unsere Warnungen, die wir bereits vor der Abschaffung der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien öffentlich gemacht haben“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP, Bezirk Bundespolizei. Besonders erschreckend ist bei den Delikten die zunehmende Brutalität mit der die Täter vorgehen.

„Bei diesen alarmierenden Zuständen müssen nun endlich die erforderlichen politischen Konsequenzen gezogen werden. Dazu gehört aus unserer Sicht zwingend eine zügige Verbesserung der Grenzsicherungsmaßnahmen, um die Bandenkriminalität einzudämmen. Das Personal der Bundespolizei darf in den Grenzregionen nicht weiter abgebaut werden. Schließlich kann auch nur ein verbesserter Grenzschutz einen wirksamen Beitrag gegen den internationalen Terrorismus leisten.“

Hier geht es zur vollständigen Polizeilichen Kriminalstatistik 2012 auf den Seiten des Bundesinnenministeriums.

Pressemeldungen:

Die Welt: Die neue Brutalität der Einbrecher in Deutschland

Mitteldeutsche Zeitung: Wohnungseinbrüche nehmen zu

NWZ-Online: Einbrecher aktiv wie nie

T-Online: Alle vier Minuten wird eingebrochen