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CDU-Kritik am Einsatz der Bundespolizei auf dem Düsseldorfer Flughafen

Laut einer Pressemitteilung der Rheinischen Post will der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Peter Biesenbach, den Einsatz der Bundespolizei auf dem Flughafen in Düsseldorf prüfen lassen. Zitat: “Es stellt sich die Frage, weshalb die Überprüfung des Koffers in diesem Fall so lange gedauert hat”, sagte er laut RP. Zitat Ende! Die Direktionsgruppe der Gewerkschaft der Polizei in NRW […]

Laut einer Pressemitteilung der Rheinischen Post will der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Peter Biesenbach, den Einsatz der Bundespolizei auf dem Flughafen in Düsseldorf prüfen lassen.

Zitat:
“Es stellt sich die Frage, weshalb die Überprüfung des Koffers in diesem Fall so lange gedauert hat”, sagte er laut RP.
Zitat Ende!

Die Direktionsgruppe der Gewerkschaft der Polizei in NRW wehrt sich gegen diese unterschwelligen Verdächtigungen. “Es ist niemandem gedient, wenn Politiker die Öffentlichkeit nutzen, um dort eine Art Fortsetzung des Wahlkampfes zu betreiben, der seit Sonntag vorbei ist!” so der Vorsitzende der GdP-Direktionsgruppe, Arnd Krummen. “Herrn Biesenbach empfehlen wir, sich mit dem CSU-Bundesinnenminister Friedrich in Verbindung zu setzen und bei seinem Parteikollegen nachzufragen, warum dieser Einsatz so verlief. Dort sind alle Informationen vorhanden und selbstverständlich werden dort auch alle Einsätze dieser Art bis ins Detail aufgearbeitet. Herr Biesenbach greift damit ja seinen eigenen Parteikollegen und Minister an, der für die Bundespolizei die Verantwortung trägt!”

Nach Auffassung der GdP-Direktionsgruppe NRW sind derartige Maßnahmen nicht geeignet, politisch ausgeschlachtet zu werden. “Wir machen unsere Arbeit, so wie wir das für richtig halten. Angesichts von zahlreichen Toten und Verletzten bei Anschlägen in Europa und der Tatsache, dass Deutschland nach Aussage des Bundesinnenministers immer Ziel terroristischer Anschläge sein kann, erachten wir die Äußerungen von Herrn Biesenbach als völlig unangebracht!”