Zum Inhalt wechseln

Bundesfrauenkonferenz in Kassel

Noch nicht gleichberechtigt

Kassel.

Einen frauen- und familiengerechten "Arbeitsplatz Polizei" zu schaffen, ist das Ziel der in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) organisierten ca. 30.000 Arbeiterinnen, Angestellten, Mitarbeiterinnen des Verwaltungsbereichs und Polizeibeamtinnen.

Etwa 150 Vertreterinnen der GdP-Frauengruppen im Bundesgebiet kommen am Montag und Dienstag, 9./10. März 1998, in der Stadthalle in Kassel zu einer 2. Bundes-Frauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei zusammen, um eine Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen und Forderungen an die Zukunft zu formulieren.

Elke Rath, Vorsitzende der Frauengruppe Bund der Gewerkschaft der Polizei: "Der Polizeiberuf ist zwar längst kein reiner Männerberuf mehr ¾ über 50.000 Frauen arbeiten bundesweit als Schutz- und Kriminalpolizistinnen und in der Verwaltung ¾ , dennoch ist es für Frauen ungleich schwieriger, diesen Beruf auszuüben und in ihm Karriere zu machen. Unser Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch bei der Polizei herzustellen."

Mit Auswirkungen der europäischen Gesetzgebung auf die Frauenförderung in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigen sich die in der GdP organisierten Frauen in der Polizei am ersten Konferenztag, an dem auch die Wahlen zum Geschäfsführenden Bundesfrauenvorstand stattfinden. Die Auswirkungen der Reform des öffentlichen Dienstes auf die Frauen bei der Polizei ist das Thema einer Podiumsdiskussion am Dienstag.