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GdP: Alle geleisteten G7-Einsatzstunden eins zu eins abgelten

Berlin. Eine Woche vor dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau bekräftigt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihre langjährige Forderung, den Polizeibeamtinnen und -beamten grundsätzlich alle geleisteten Arbeitsstunden während eines Einsatzes in vollem Umfang abzugelten. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow, der sich unmittelbar vor Ort über die Einsatzlage informieren will, sagte am Montag in Berlin: „Zehntausende Polizeibeschäftigte werden in […]

Berlin. Eine Woche vor dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau bekräftigt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihre langjährige Forderung, den Polizeibeamtinnen und -beamten grundsätzlich alle geleisteten Arbeitsstunden während eines Einsatzes in vollem Umfang abzugelten. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow, der sich unmittelbar vor Ort über die Einsatzlage informieren will, sagte am Montag in Berlin: „Zehntausende Polizeibeschäftigte werden in Elmau entweder für die Sicherheit des Gipfels oder für angemessene Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte sorgen. Es kann doch nicht sein, dass sie dafür keine hundertprozentige Stundenvergütung erhalten.“
Das seien keine Vergnügungsfahrten wie eine lustige Klassenreise, betonte Malchow. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten sowie die weiteren im Einsatzgeschehen arbeitenden Beschäftigten müssten sich, wie so oft, auf lange Dienstzeiten und nervenaufreibende Lagen einstellen.

„Meine Kolleginnen und Kollegen wollen und werden auch diesen Einsatz mit großem Engagement und hoher Professionalität bestreiten. Dafür gebührt ihnen auch eine entsprechende finanzielle Anerkennung.“

Als beispielhaft bezeichnete der GdP-Bundesvorsitzende die niedersächsische Regelung, wonach alle geleisteten Stunden, einschließlich der Bereitschaftszeiten, bei sogenannten geschlossenen Einsätzen von der Abfahrt bis zur Rückkehr eines zu eins abgegolten werden.

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